Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Nebengebäude der ehem. Stadtapotheke

ID: 196410767314  /  Datum: 19.09.2014
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Marktplatz
Hausnummer: 8 (?)
Postleitzahl: 79379
Stadt-Teilort: Müllheim

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Gemeinde: Müllheim
Wohnplatz: Müllheim
Wohnplatzschlüssel: 8315074012
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

1. Bauphase:
(1750 - 1799)
Ende des 18. Jh. erbaut, handelt es sich bei dem untersuchten Gebäude um das rückwärtige Nebengebäude (Schuppen) der ehemaligen Stadtapotheke.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baugeschichtliche Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
keine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Ende des 18. Jh. erbaut, handelt es sich bei dem untersuchten Gebäude um das rückwärtige Nebengebäude (Schuppen) der ehemaligen Stadtapotheke.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das massive Erdgeschoss untergliedert sich in einen abgeschlossenen Raum und einen benachbarten offenen Raum.
Ersterer ist als ein multifunktional genutzter Raum zu sehen. Er diente als Erschließung für das Obergeschoss und besaß zwei Kamine. Der Kamin im Bereich der Treppe diente als Rauchabzug für eine Feuerstelle. Diese kann entweder in Verbindung zu einer Waschküche oder eines Brennraums gesehen werden. Nicht auszuschließen ist die Nutzung als Labor oder "Giftküche".
Der zweite Kamin diente als Rauchabzug für einen Backofen. Dessen Hinterladeröffnung befindet sich innerhalb der Trennwand zum offenen Raum. Hier war dann auch der Backofen aufgemauert. Zwei miteinander verzahnte Unterzüge überbrückten den ehemals offenen Abschnitt zum Hof.
Das Obergeschoss kragt hofseitig aus und war ursprünglich wohl in zwei Raumeinheiten gegliedert. Bei diesen Räumen handelte es sich um das Treppenhaus mit Zugang von unten und in das Dach, sowie einen großen Saal. Letzterer wurde zu einem späteren Zeitpunkt verkleinert. Ob in diesem Zusammenhang auch die beiden Fenster in den Massivwänden vermauert wurden, ist unbekannt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Der Schwerpunkt der Schäden bezieht sich auf das Dachwerk: Vor wenigen Jahrzehnten schon weitgehend erneuert, wurden die konstruktiven Mängel des Tragwerkes nicht beseitigt. So sind nahezu alle Sparrenfußpunkte nicht mehr kraftschlüssig.
Ein Giebel ist insgesamt abgängig, zwei Querbinder sind zu ersetzen. Die nach der Reparatur verbleibende Altsubstanz wird sich auf weniger als 30% belaufen.
Das Fachwerk der Obergeschosstraufe ist weitgehend in Ordnung. Schäden sind im Bereich des verbretterten Rähms und der Schwelle zu erwarten.
Die Massivwand im Obergeschoss ist auf der Hälfte ihrer Länge zerrissen.
Von besonderer Bedeutung ist der Hausschwammbefall im Mauer- und Gebälkbereich des alten Backofenraumes.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Das tragende Gerüst des Dachwerks bildet liegende Querbünde, die einschließlich der beiden Giebel in vier Querachsen ausgeführt sind.

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