Wohnhaus
ID:
171213409271
Datum:
24.09.2007
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Das Anwesen enthält Gebäudestrukturen zweier differenter städtebaulicher Entwicklungsphasen nach Ummauerung der Katharinenvorstadt Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Dachwerk ist dendrochronologisch in das Jahr 1447/48 datiert. Die bauhistorische Befundauswertung definiert den versetzt zum Grundriss des aufstrebenden Baukörpers von 1447 / 48 gelegenen Gewölbekeller als Bestand einer Vorgängerbebauung aus einer Bauzeit wahrscheinlich Ende des 14. Jahrhunderts. |
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1. Bauphase:
(1150 - 1350) |
Ursprünglich gehört das Areal Mauerstraße 6 (bergseitiger Teil) wohl zu einer hochmittelalterlichen Großparzelle, deren Zentrum die heutige Adresse Schlossergasse 1 war. Hier hat sich im unterirdischen Baubestand der Rest eines hochmittelalterlichen Baues erhalten. (Vermutliche Entwicklung der Parzellenzuschnitte zwischen 1150 und 1350). (gk) |
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2. Bauphase:
(1300 - 1399) |
Die Kellermauerwerke sind teilweise auf einem Geröllhorizont gegründet. Dieser Befund ist ein Indiz für Terassierungs- und Aufplanierungsarbeiten als städtebauliche Maßnahme im Zuge der Umgestaltung dörflicher Siedlungskomplexe zu einer befestigten Vorstadt im 14. Jahrhundert. (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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3. Bauphase:
(1350 - 1399) |
Der zum Grundriss versetzte Gewölbekeller weist Bestand einer Vorgängerbebauung einer Bauphase gegen Ende des 14. Jahrhunderts aus. Die Wandverläufe a, c1, d, d2 und das Gewölbe G1 dokumentieren den Bestand einer Vorgängerbebauung. Diese ältere Bebauung zeigt in den erhaltenen Baulinien einen rautenförmigen Grundriss. In Analogie zu der Analyse der Mauerwerksstrukturen und der Auswertung der bauhistorischen Befundzusammenhänge handelt es sich hierbei um einen Baubestand Ende des 14. Jahrhunderts. (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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4. Bauphase:
(1448) |
Das Dachwerk ist in das Jahr 1447/48(d) datiert. (bergseitiger Hausteil). Die Erschließungssituation stellt einen nachträglichen Einbau in den Gewölbekeller dar. Über die Mauerwerksstrukturen und der Lage im Hausgrundriss ist die Erstellung der Erschließung der Bauphase von 1447/48 zuzuordnen. (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Voruntersuchung der Kelleranlage
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Gebäude befindet sich in der Mauerstraße, die parallel zum Kocher verläuft und der Ecke Schlossergasse. In der Nähe befindet sich das Johannes-Brenz-Gemeindehaus. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Über der Kellerbebauung erhebt sich ein viergeschossiges Gebäude. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Trapezartig verzogener Grundriss. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Die Wandverläufe a, c1, d, d2 und das Gewölbe G1 dokumentieren den Mauerwerksbestand einer Vorgängerbebauung gegen Ende des 14. Jahrhunderts. |
| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: | G1: Tonnengewölbe. G2: Halsgewölbe. Gewölbescheitel / Kellerlängsachse ist quer zur straßenseitigen Hausfassade angelegt, Gewölbescheitel / Kellerlängsachse ist quer zum First des aufstrebenden Gebäudes angelegt. Die Lage des Kellers ist versetzt zur Straße und und der Nachbarbebauung. Außenerschließung: gegen nicht unterkellerte Areale des Hausgrundriss. Innenerschließung (nachträglich) durch Decken-/ Gewölbedurchbruch. Aufgemauerte Natursteintreppe, die Wände a,b, b1 und b2, c1, d, d1 und d2 sind teilweise überputzt, Wand c ist vollständig verputzt. |


