Objekt(7233): Areal Areal

ID: 171313069189
Datum: 24.09.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(7233): Areal Objektdaten

Straße: Hirschgraben
Hausnummer: keinekeine
Postleitzahl: 74523
Stadt: Schwäbisch Hall
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Schwäbisch Hall (Landkreis)
Gemeinde: Schwäbisch Hall
Wohnplatz: Schwäbisch Hall
Wohnplatzschlüssel: 8127076049
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(7233): Areal Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(7233): Areal Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(7233): Areal Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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BauforschungWohnhaus, Pfarrgasse 1 (74523 Schwäbisch Hall)
12345
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Bauphasen(7233): Areal Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Hirschgraben gehört zu der in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts errichteten Befestigung der Vorstädte. Der Bereich war durch den steilen, westlichen Hanganstieg verteidigungstechnisch besonders sensibel. Der untersuchte Bereich liegt südlich der Stuttgarter Straße bzw. Heimbacher Gasse. Dieser heute wichtige Stadtausgang in Richtung Stuttgart entstand in dieser Form erst im Zuge des Eisenbahnbaus im 19. Jahrhundert. Damals waren wegen des Bahndamms Teile der ehemaligen Stadtbefestigung beseitigt worden.
Die ehemalige Zwingermauer und die eigentliche Stadtmauer mit verschiedenen Flankiertürmen sind im aufgehenden Bestand nicht mehr existent, sind aber im Fundamentbereich vorhanden.

Die äußere Grabenmauer konnte bis zu einem Fundamentvorsprung verfolgt werden. Dieser Vorsprung markiert mit einem Bauhorizont das ehemalige mittelalterliche Grabenniveau an dieser Stelle. Ab hier ist das Fundamentmauerwerk ohne Baugrube in den anstehenden Boden eingetieft.
Im ehemals aufgehenden Mauerwerk ist der Fugenmörtel stark ausgefrostet. Dies ist im untersuchten Bereich auf den Austritt von Hangwasser zurückzuführen, der das Mauerwerk immer feucht hält. Bei einer zukünftigen Freilegung bzw. Sanierung muss dieser Vorgang berücksichtigt werden. Eine in Resten beobachtete erste Planierung an die Grabenmauer, ist wohl in das 16. Jahrhundert zu datieren. Diese liegt unter einem weiteren Bauhorizont, der auf Ausbesserungsmaßnahmen dieser Zeit hinweist. Da diese beiden Befunde nicht flächig vorhanden sind, könnte der Grabenbereich in diesem Zusammenhang ausgeräumt worden sein.
Im 19. Jahrhundert erfolgten Humus- oder Bauschuttplanierungen. Über diesen liegt eine Trockenmauer. Diese war offenbar Stützmauer einer nördlich gelegenen Planierung von Bauschutt. Über dieser liegt ein Laufniveau, welches auf eine zeitweilige Nutzung des Bereichs hinweist.
Bis zum heutigen Niveau folgen verschiedene Planierungen von Humus, Bauschutt, Bauaushub. Der Grabenbereich ist demnach seit dem 19. Jahrhundert, vor allem wohl im Zuge des Eisenbahnbaus um 1860 nach und nach aufgefüllt und im weitesten Sinne landwirtschaftlich genutzt worden.
Im 20. Jahrhundert entstand hier als einzige Bebauung des Bereichs der 1994 abgebrochene Kindergarten.
(gk)

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Besitzer(7233): Areal Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Schwäbisch Hall, Hirschgraben. Zustand Herbst 1994, von Süden. / Areal in 74523 Schwäbisch Hall

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Archäologische Befundaufnahme
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Beschreibung(7233): Areal Beschreibung

Umgebung, Lage: Der Hirschgraben liegt im Westen der Katharinen-/ Weilervorstadt.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp: keine Angabenkeine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): keine Angabenkeine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(7233): Areal Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material: keine Angabenkeine Angaben