Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Sulzburg, Nebengebäude des Rathauses - Südtrakt, Hauptbau

ID: 186801687710  /  Datum: 09.01.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstr.
Hausnummer: 60
Postleitzahl: 79295
Stadt-Teilort: Sulzburg

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315111005
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 47,8401° nördliche Breite, 7,7074° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Gesamtkomplex der Nebengebäude ist in weiten Teilen im bauzeitlichen Zustand überliefert.
Der hier besprochene Hauptbau des Südtraktes wurde um 1836 (d) errichtet und diente der landwirtschaftlichen Nutzung (Stall, Remisen, Lager, Scheuer etc.).
1874 (d) wurde der Dachstuhl erneuert und der darunter befindliche Lagerraum erhöht. Dazu wurde ein hoher Drempel erstellt.


1. Bauphase:
(1836)
Um 1836 (d) Errichtung des Hauptbaues, zusammen mit Osttrakt und Seitenflügel. Der ursprüngliche Dachstuhl lässt sich aus den Baubefunden erschließen. Der Stall besaß vermutlich eine Balkendecke.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Ökonomiegebäude
Konstruktionsdetail:
  • Mischbau
    • Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
  • Dachform
    • Walmdach

2. Bauphase:
(1874)
Erneuerung des Dachstuhls mit hohem Drempel bzw. Kniestock und Steilgiebeln. Vermutlich wurden zu diesem Zeitpunkt die Kappendecke im Stall eingebaut und die kleine Kammer für den Hofhund.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach

3. Bauphase:
(1900 - 2000)
In jüngerer Zeit (nicht näher erfasst) wurden kleinere Veränderungen im Innern vorgenommen (Trennwände etc.).
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Anicht von der Hofseite/von Süden auf den Hauptbau des Südtraktes (links) und den Westbau (rechts). / Sulzburg, Nebengebäude des Rathauses - Südtrakt, Hauptbau in 79295 Sulzburg (12.2023 - Dipl. Ing. Stefan King, Freiburg)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Analyse - Südtrakt, Hauptbau

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Der L-förmig angeordnete Gesamtkomplex der Nebengebäude befindet sich an der südlichen Rückseite des Rathausgrundstückes im Stadtzentrum. Er besteht aus einem langen Südtrakt parallel zum Rathaus und einem kurzen Osttrakt. Der Südtrakt ist wiederum unterteilt in Hauptbau und einen kurzen Seitenflügel, an den sich der Westbau direkt anschließt.
Der heutige Hofraum, um den sie sich gruppieren, nimmt den Bereich des ehemaligen Wehrgrabens der Stadtbefestigung ein.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Ökonomiegebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Der hier behandelte Hauptbau bildet den östlichen Teil des Südtrakts, zwischen Osttrakt und Seitenflügel. Er ist eingeschossig mit flachgeneigtem Satteldach und beherbergt aktuell Werk- und Lagerräume des städtischen Bauhofs.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Baukörper ist quer in mehrere Abschnitte geteilt, die alle von der Hofseite her erschlossen sind.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Die Stalldecke besteht aus einer Kappendecke mit eisernen Doppel-T-Trägern und Ziegelformsteinen. In der hofseitigen Wand befindet sich der Zugang zu einer kleinen Kammer für den Hofhund.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Mischbau
    • Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
  • Dachform
    • Satteldach
Konstruktion/Material:
Das Mauerwerk der Umfassungswände und einer Querwand besteht aus Bruchstein, Innenwände aus Fachwerk oder Backstein. Aus Fachwerk mit Backsteinausmauerung besteht auch die Kniestockwand von 1874 (d). Fenster- und Türöffnungen sind aus Werkstein gesetzt. Die Decken bestanden ursprünglich aus Balken- bzw. Putzdecken, im Stall wurde später eine Kappendecke eingebaut. Das Dachwerk, das 1874 (d) weitgehend erneuert wurde, besitzt heute ein Satteldach (vorher ein Vollwalmdach).

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