Sulzburg, Nebengebäude des Rathauses - Südtrakt, Hauptbau
ID:
186801687710
/
Datum:
09.01.2026
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Hauptstr. |
| Hausnummer: | 60 |
| Postleitzahl: | 79295 |
| Stadt-Teilort: | Sulzburg |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8315111005 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 47,8401° nördliche Breite, 7,7074° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Wohnhaus und Scheune, Alte Poststraße 4 (79295 Sulzburg)
Ehemalige Synagoge (79295 Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 18)
Hofgut Engler (ehem. Herbstmühle), Gustav-Weil-Straße 24 (79295 Sulzburg)
Sulzburg, Nebengebäude des Rathauses - Osttrakt (79295 Sulzburg, Hauptstr. 60)
ehem. Gasthaus Krone, Hauptstraße 11 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 39 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 50 (79295 Sulzburg)
Mauerzug bei Gebäude, Hauptstraße 52 (79295 Sulzburg)
ehem. Evang. Kirche (heute Bergbaumuseum), Hauptstraße 56 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 59 (79295 Sulzburg)
Sachgesamtheit ehem. markgräflisches Schloss (heute Rathaus), Hauptstraße 60 (79295 Sulzburg)
Auktionshaus (ehem. markgräflisches Schloss), Hauptstraße 62 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 63 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 66 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 71 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 72 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 74 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Klostergasse 1 (79295 Sulzburg)
sog. Leitz-Haus, Klosterplatz 2 (79295 Sulzburg)
Ev. Pfarrkirche St. Cyriak, Klosterplatz 3 (79295 Sulzburg)
Ehemalige Synagoge (79295 Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 18)
Hofgut Engler (ehem. Herbstmühle), Gustav-Weil-Straße 24 (79295 Sulzburg)
Sulzburg, Nebengebäude des Rathauses - Osttrakt (79295 Sulzburg, Hauptstr. 60)
ehem. Gasthaus Krone, Hauptstraße 11 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 39 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 50 (79295 Sulzburg)
Mauerzug bei Gebäude, Hauptstraße 52 (79295 Sulzburg)
ehem. Evang. Kirche (heute Bergbaumuseum), Hauptstraße 56 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 59 (79295 Sulzburg)
Sachgesamtheit ehem. markgräflisches Schloss (heute Rathaus), Hauptstraße 60 (79295 Sulzburg)
Auktionshaus (ehem. markgräflisches Schloss), Hauptstraße 62 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 63 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 66 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 71 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 72 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Hauptstraße 74 (79295 Sulzburg)
Wohnhaus, Klostergasse 1 (79295 Sulzburg)
sog. Leitz-Haus, Klosterplatz 2 (79295 Sulzburg)
Ev. Pfarrkirche St. Cyriak, Klosterplatz 3 (79295 Sulzburg)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Der Gesamtkomplex der Nebengebäude ist in weiten Teilen im bauzeitlichen Zustand überliefert.
Der hier besprochene Hauptbau des Südtraktes wurde um 1836 (d) errichtet und diente der landwirtschaftlichen Nutzung (Stall, Remisen, Lager, Scheuer etc.).
1874 (d) wurde der Dachstuhl erneuert und der darunter befindliche Lagerraum erhöht. Dazu wurde ein hoher Drempel erstellt.
1. Bauphase:
(1836)
(1836)
Um 1836 (d) Errichtung des Hauptbaues, zusammen mit Osttrakt und Seitenflügel. Der ursprüngliche Dachstuhl lässt sich aus den Baubefunden erschließen. Der Stall besaß vermutlich eine Balkendecke.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Ökonomiegebäude
Konstruktionsdetail:
- Mischbau
- Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
- Dachform
- Walmdach
2. Bauphase:
(1874)
(1874)
Erneuerung des Dachstuhls mit hohem Drempel bzw. Kniestock und Steilgiebeln. Vermutlich wurden zu diesem Zeitpunkt die Kappendecke im Stall eingebaut und die kleine Kammer für den Hofhund.
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Dachgeschoss(e)
Konstruktionsdetail:
- Dachform
- Satteldach
3. Bauphase:
(1900 - 2000)
(1900 - 2000)
In jüngerer Zeit (nicht näher erfasst) wurden kleinere Veränderungen im Innern vorgenommen (Trennwände etc.).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Analyse - Südtrakt, Hauptbau
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Der L-förmig angeordnete Gesamtkomplex der Nebengebäude befindet sich an der südlichen Rückseite des Rathausgrundstückes im Stadtzentrum. Er besteht aus einem langen Südtrakt parallel zum Rathaus und einem kurzen Osttrakt. Der Südtrakt ist wiederum unterteilt in Hauptbau und einen kurzen Seitenflügel, an den sich der Westbau direkt anschließt.
Der heutige Hofraum, um den sie sich gruppieren, nimmt den Bereich des ehemaligen Wehrgrabens der Stadtbefestigung ein.
Der heutige Hofraum, um den sie sich gruppieren, nimmt den Bereich des ehemaligen Wehrgrabens der Stadtbefestigung ein.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Ökonomiegebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Der hier behandelte Hauptbau bildet den östlichen Teil des Südtrakts, zwischen Osttrakt und Seitenflügel. Er ist eingeschossig mit flachgeneigtem Satteldach und beherbergt aktuell Werk- und Lagerräume des städtischen Bauhofs.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Der Baukörper ist quer in mehrere Abschnitte geteilt, die alle von der Hofseite her erschlossen sind.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Die Stalldecke besteht aus einer Kappendecke mit eisernen Doppel-T-Trägern und Ziegelformsteinen. In der hofseitigen Wand befindet sich der Zugang zu einer kleinen Kammer für den Hofhund.
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Mischbau
- Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
- Dachform
- Satteldach
Konstruktion/Material:
Das Mauerwerk der Umfassungswände und einer Querwand besteht aus Bruchstein, Innenwände aus Fachwerk oder Backstein. Aus Fachwerk mit Backsteinausmauerung besteht auch die Kniestockwand von 1874 (d). Fenster- und Türöffnungen sind aus Werkstein gesetzt. Die Decken bestanden ursprünglich aus Balken- bzw. Putzdecken, im Stall wurde später eine Kappendecke eingebaut. Das Dachwerk, das 1874 (d) weitgehend erneuert wurde, besitzt heute ein Satteldach (vorher ein Vollwalmdach).

