Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Abgegangenes Wohnhaus "Zum Scharfen Eck"

ID: 115741633816  /  Datum: 04.05.2016
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: Bereich 48 und 50
Postleitzahl: 74354
Stadt-Teilort: Besigheim

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Ludwigsburg (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8118007001
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: Pz.177
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 49,0018° nördliche Breite, 9,1414° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

1. Bauphase:
(1628)
Das Lagerbuch der Vogtei nennt "Hannß Beckhen Wittib, Trägerin, und Christ Simler" als Zinser für ihre "zwey Häußer, zwischen Petter Waltter, und Ihm, Christ Simler selbsten gelegen, stoßt hinden an die Stattmauren, und vornen uff die Allmend Gaßen". (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1630)
Nach der Inventur des verstorbenen Hans Beck vom 18. Januar 1630 besitzt "Anna Hans Beckhen seelig Wittib ... Ain Behausung, in der Vorstatt bey dem Neckherthor, zwischen Christ Simlern und Peter Walter, ist derzeithen ein Würtsherberg". Es handelt sich um die Wirtsherberge "Zum Scharfen Eck", das den Namen wohl seiner Lage an der Ecke der Stadtmauer verdankt. Das Gasthaus lag einst verkehrsgünstig direkt innerhalb vom ehemaligen äußeren Neckartor an der Ortsdurchfahrt, die damals noch über den unteren Teil der Oberamteigasse, durch das innere Neckartor und die Stadtschreibereigasse in die Kernstadt führte.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1671)
Das "Hausgenossenbuch" spricht im Zusammenhang mit dem Nachbarhaus des Marx Collmar davon, dass die ehemalige Wirtsherberge inzwischen abgegangen sei. Damals besitzt Marx Collmar "drey Viertel an einer Behausung, Scheuern und Kellerlin sambt einem kleinen Gärttlin undt anderer Zugehördt, zwischen dem abgebrochenen Scharpffen Eck und Georg Pfeiffers Hoffstatt". (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1784)
Eine weitere Nennung der inzwischen abgegangenen Wirtsherberge findet sich im Feuerversicherungskataster von 1784 im Zusammenhang mit der damaligen Gastherberge zum Ochsen im Bereich Hauptstraße 75: "Die Gastherberge zum Ochsen gegen über vom Scharffen Eck". Damals gehört der "Zum Scharpfen Eck Garten" dem Schulmeister Nennich. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

1. Besitzer:
(1628 - 1671)
Simler, Christian
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
zinst
Beschreibung:
Haus
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Untergeschoss(e)

2. Besitzer:
(1671 - 1784)
Collmar, Marx
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
besitzt 3/4
Beschreibung:
Haus, Scheuer, Keller; abgegangen
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Untergeschoss(e)
  • Untergeschoss(e)

3. Besitzer:
(1784)
Nennich
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
besitzt
Beschreibung:
Garten
Beruf / Amt / Titel:
  • Schulmeister
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Garten

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Abgegangenes Wirtshaus "Zum Scharfen Eck"
Nach der Inventur des verstorbenen Hans Beck vom 18. Januar 1630 besitzt "Anna Hans Beckhen seelig Wittib ... Ain Behausung, in der Vorstatt bey dem Neckherthor, zwischen Christ Simlern und Peter Walter, ist derzeithen ein Würtsherberg". Es handelt sich um die Wirtsherberge "Zum Scharfen Eck", das den Namen wohl seiner Lage an der Ecke der Stadtmauer verdankt. Das Gasthaus lag einst verkehrsgünstig direkt innerhalb vom ehemaligen äußeren Neckartor an der Ortsdurchfahrt, die damals noch über den unteren Teil der Oberamteigasse, durch das innere Neckartor und die Stadtschreibereigasse in die Kernstadt führte. (a)
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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