Wohnhaus
Bauforschung
Objektdaten
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Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Das im Keller des Hauses befindliche Fragment eines runden Turmes (1,80 m hoch, 2,40 m im Durchmesser, aus Bruchstein) ist zur ältesten, um 1200 erfolgten Befestigung Halls im Zuge des Blockgassen-Kochers zu zählen. Der Turm dürfte zum ehemaligen Haal-Tor an der Ecke Haalstraße/Blockgasse gehört haben und stellt eines der wenigen noch überlieferten Dokumente der ersten Haller Stadtbefestigung dar. (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, S. 206) |
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1. Bauphase:
(1100 - 1299) |
Romanischer Steinbau Nachbarbebauung Haalstraße 4 / Hinter der Post 6. (gk) |
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2. Bauphase:
(1300 - 1399) |
Errichtung der Mauerwerke MK1 und MK2. (gk) In den Auffüllungen unter dem Erdgeschossfußboden konnte straßenseitig die Mauerkrone (MK1und MK2) eines ca. 130 cm starken Kalksteinmauerwerkes festgestellt werden. Auf diesem Mauerwerk gründet die Süd- und Westfassade des heutigen aufstrebenden Baukörpers. Im Osten stößt die Mauerkrone1 gegen den Baukörper Haalstraße 4. In dem Richtung Norden abwinkelnden Mauerwerksverlauf (MK2) konnte im einsehbaren Bereich der Mauerwerkskrone der Ansatz eines Eckverbandes (zwischen MK1 und MK2) festgestellt werden. In der südlichen Stirnwand (Wand d3) des Gewölbekellers findet sich das im Erdgeschoss festgestellte Mauerwerk MK1 wieder. Das angesprochene Mauerwerk (Wand d3) ruht auf einem ca 25 ck in den Kellerraum vorspringenden Mauerwerk (Wand d2) auf. Der horizontale Mauerwerksversatz vollzieht sich ca 130 cm über heutigem Kellerfußbodenniveau. Die teilweise einsehbaren Wandabschnitte d2 und d3 definieren sich analog der Mauerwerkschronologie für Schwäbisch Hall als ein Mauerwerk des 14. Jh. (gk) |
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3. Bauphase:
(1400 - 1499) |
Erichtung der heutigen Widerlagerwände des Kellers 1. (gk) |
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4. Bauphase:
(1400 - 1499) |
In einer Bauphase des 15. Jahrhunderts wurden die Kellerwände a und c in Keller 1 errichtet. Weieter ist es nicht auszuschließen, dass es sich bei den Wandsituationen b1-b3 um Fragmente einer Vorgängerbebauung (nicht datiert) handelt, die im 15. Jahrhundert bei der Erstellung des Kellers integriert wurden. (gk) |
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5. Bauphase:
(1500 - 1599) |
Nutzung des Kellers 2 als Treppenturm oder Zisterne. Der Schuhmarkt- Turm: Lässt sich mit der Linie des Blockgassen- Kochers in Verbindung bringen. Er ist ein Fund Wilhelm Hommels. Im Keller des Hauses Haalgasse 6 befindet sich ein Mauerkörper, der einen runden Raum von 2,40 m Durchmesser und 1,80 m Höhe beträgt. Die Deckenflachkuppel mit Backsteinen ist in jüngerer Zeit eingezogen. Die inneren Wände sind ziemlich glatt gehauen, die äußeren als rauer Bruchstein belassen. Eine Fuge trennt den Turm von der anstoßenden Kellerwand. Der Innenraum hat kein Fenster; er muss ehedem viel höher gewesen sein, etwa so wie das unterste Geschoss des runden Diebs- Turmes. Mit 5,25 m Durchmesser besaß der Turm eine ansehnliche Gestalt. Er dürfte zum Haal- Tor gehört haben. (Anhand der sich darstellenden Kellersituation, 2,40 m Durchmesser und 1,80 m Höhe, kann die mögliche ursprüngliche Existenz einer Turmsituation im Bereich von Keller 2 nicht ausgeschlossen werden.) (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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6. Bauphase:
(1500 - 1699) |
Einbau des Gewölbes in Keller 1. (gk) Aufgrund der massiven Verputzsituation im Bereich der Außenerschließung konnte nicht analysiert werden, ob diese in ihrem Ursprung der Bauphase des 16./17. Jahrhunderts zugehörig ist. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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7. Bauphase:
(1700 - 1799) |
Der Wandbereich a1, in Keller 1, ist nachträglich im 18. Jahrhundert erstellt. (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Voruntersuchung der Keller
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Gebäude befindet sich in der Haalstraße, Ecke Blockgasse. In der Nähe befinden sich der Hafenmarkt, Juden Markt und der Milch Markt. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Über der Kellerbebauung erbebt sich ein dreigeschossiges verputztes Wohn- und Geschäftshaus. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Keller 1: Unregelmäßige Grundrissform. Keller 2: runde Grundrissform. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Keller 1: Tonnengewölbe. Lage: grundrissfüllend, teilweise außerhalb des Erdgeschossgrundrisses. Gewölbescheitel / Kellerlängsachse ist quer zur straßenseitigen Hausfassade angelegt (Haalstraße). Gewölbescheitel / Kellerlängsachse ist quer zur Firstlinie des aufstrebenden Baukörpers angelegt. Außenerschließung gegen die Straße, mittels aufgemauerter Natursteintreppe. Die Wände b, b3, d und d1 sind vollständig verputzt. Die Wände a, b1, b2, c und d2 sind teilweise überputzt. Mauerwerk: Haustein, Bruchstein. Keller 2: Rundkeller, er weist einen lagigen Sandsteinquader mit einzelnen Zwickungen in den Lagerfugen auf. Zugang über 4 Natursteintritte. Der Wandbereich ist teilweise verputzt bzw. übertüncht und beinhaltet einzelne nachträgliche Störungssituationen, Quadermauerwerk, aus Sandstein bestehende Werksteine. Kuppelartig angelegte Backsteinhaube. Bodenbelag: Backstein. |


