Objekt(8275): Ev. Stadtkirche Ev. Stadtkirche

ID: 138835045118
Datum: 01.02.2011
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(8275): Ev. Stadtkirche Objektdaten

Straße: Ev. Stadtkirche
Hausnummer: keinekeine
Postleitzahl: 79312
Stadt: Emmendingen
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Emmendingen (Landkreis)
Gemeinde: Emmendingen
Wohnplatz: Emmendingen
Wohnplatzschlüssel: 8316011006
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(8275): Ev. Stadtkirche Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(8275): Ev. Stadtkirche Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(8275): Ev. Stadtkirche Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen(8275): Ev. Stadtkirche Bauphasen

keine Angabenkeine Angaben
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Besitzer(8275): Ev. Stadtkirche Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Ev. Stadtkirche in 79312 Emmendingen (16.12.2010)

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung
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Beschreibung(8275): Ev. Stadtkirche Beschreibung

Umgebung, Lage: in der Nähe des Zentrums
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Kirche
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
langer, schmaler, hoher Baukörper.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Die von West nach Ost in steigender Folge markierten Sparrenpaare zapfen in die Dachbalken und werden bis auf das Gebinde der Walmbasis durch zwei angeblattete Kehlbalken stabilisiert (Abb.1). Zur weiteren Unterstützung der Sparrenpaare ist unter dem unteren Kehlbalken eine den gesamten Dachraum durchziehende Verstärkungskonstruktion abgezimmert. Sie besteht aus zwei firstparallelen Rähmhölzern, die ursprünglich in fünf Binderquerachsen durch abgestrebte Stuhlständer (liegender Stuhl) getragen wurden. Ein vom Kehlbalken abgesetzter Spannriegel hält die kopfzonigen Enden der Stuhlständer auf Distanz.
Die verstärkende Konstruktion wird in den Querbinderquerachsen durch angeblattete Kopfbänder ausgesteift. Längs zum Firstverlauf befinden sich zwischen Stuhlrähm und liegenden Stuhlständern gleichfalls Kopfbänder, in diesem Fall sich überkreuzende Winkelhölzer verbaut (Abb. 2).
In der letzten Binderquerachse im Osten setzt der Vollwalm des Chorpolygons an. Dazu war in diesem Dreieck ein ehemals vom Dachbalken bis zum Firstpunkt reichender Kaiserstiel eingebaut. An dessen kopfzonigem Ersatz lehnen sich heute die Walmsparren an. Wie die westlichen Sparredreiecke werden die hier verbauten Sparren von einem Rähmholz unterstützt, die sich wiederum auf drei liegenden Stuhlständern des Chorpolygons entlasten.
Anders als im Westen, wo die Rähmhölzer die Schnittpunkte mit den Querbinderachsen überqueren, enden im Chorbereich die Rähme an den liegenden Stuhlständern und sind in diese eingezapft.
Das aus Nadel- bzw. Eichenholz abgezimmerte Dachwerk ist heute nicht mehr vollständig erhalten. Neben einzelnen Auswechslungen, die auf lokale Reparaturen zurückzuführen sind, bezieht sich diese Aussage im Wesentlichen auf eine spätere Reduzierung der beschriebenen Dachkonstruktion. Nachvollziehbar ist die Verkürzung der Dachlänge in erster Linie durch die Auswertung der an den Dachhölzern aufgenommenen Abbundzeichen. Diese sind in zwei verschiedene, von West nach Ost verlaufende Systeme eingebunden. So sind die nördlichen Sparren durch die steigende Folge von Punktkerben und die südlichen Sparren durch das römische Zahlensystem von I bis XIII gekennzeichnet. Erhalten sind heute jedoch nur noch die Sparrenpaare VII bis XIII, sodass sich aus den sechs fehlenden Sparrenpaaren eine um ca. 4 m verkürzte Westausdehnung des Daches errechnen lässt.
Im Zusammenhang mit der Verkürzung der alten Dachkonstruktion ist wohl auch der Einbau weiterer Verstärkungen zu sehen. Hierbei handelt es sich unter anderem um Hänghölzer, über die, wohl im Rahmen des barocken Umbaus, die alten Dachbalken des Chores eine zusätzliche Unterstützung erhielten.

Aus der ursprünglichen Dachkonstruktion wurden 5 Bohrproben für eine dendrochronologische Datierung entnommen. Die Auswertung ergab als gemeinsamen Fällungszeitraum den Winter 1475 auf 1476, sodass die Abzimmerung des Dachwerkes für das Jahr 1476 anzusetzen ist.
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(8275): Ev. Stadtkirche Konstruktionen

Konstruktionsdetail: keine Angabenkeine Angaben
Konstruktion/Material: keine Angabenkeine Angaben