Objekt(11935): Wohnhaus Wohnhaus

ID: 131108757715
Datum: 18.01.2018
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(11935): Wohnhaus Objektdaten

Straße: Kirchbergstraße
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 78337
Stadt: Öhningen
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Gemeinde: Öhningen
Wohnplatz: Öhningen
Wohnplatzschlüssel: 8335061020
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(11935): Wohnhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(11935): Wohnhaus Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(11935): Wohnhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen(11935): Wohnhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Nach der dendrochronologischen Untersuchung des Kerndaches wurde das Gebäude im Jahr 1713 (d) erbaut. 1872/ 73 (d) erfolgte der Anbau in nördlicher Verlängerung des Kernbaus.


1. Bauphase:
(1712 - 1713)
Nach der dendrochronologischen Auswertung von zwei im Kerndach entnommenen Bohrproben wurde das verbaute Bauholz im Sommer 1712 bzw. im Winter 1712/ 13 geschlagen. Die Erbauung des Gebäudes wird daher in das Jahr 1713 (d) datiert.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

2. Bauphase:
(1872 - 1873)
Ca. 160 Jahre später erfolgte der Anbau. Sein Bauholz wurde im Winter 1872/ 73 geschlagen.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau
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Besitzer(11935): Wohnhaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Wohnhaus in 78337 Öhningen (Burghard Lohrum)

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Kurzuntersuchung
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Beschreibung(11935): Wohnhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Wohnhaus befindet sich inmitten der Gemeinde Öhningen, nordöstlich des ehem. Augustinerchorherrenstifts. Es steht giebelständig an der Nordseite der Kirchbergstraße.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Wohnstallhaus mit gemeinsamer, durchlaufender Firstlinie. Der einstige Kern ist der Wohnteil, der südlichen Zweidrittel des gesamten Gebäudes einnimmt. Dem ansteigenden Geländeniveau angepasst, erhebt sich über dem hohen Sockelgeschoss das massive Erdgeschoss. Darüber ist ein Fachwerkgeschoss in Sichtfachwerk abgezimmert, so dass der mit seiner Schmalseite zur Kirchbergstraße ausgerichtete Baukörper im Unterbau drei Nutzungsebenen aufweist. Nach Norden schließt giebelseitig der 1873 (d) erfolgte Scheunenanbau mit großem Einfahrtstor an. Beide Gebäudeteile sind durch ein Satteldach mit beidseitigem Vollwalm nach oben hin abgeschlossen. Im Bereich der Scheune ist das Dach über dem traufseitigen Einfahrtstor weiter nach unten gezogen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Das Dach des Kernbaus war ursprünglich, bis zur nördlichen Gebäudeverlängerung (1873) als Satteldach mit beidseitigem Vollwalm ausgebildet.
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(11935): Wohnhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
  • Mischbau
    • Obergeschoss(e) aus Holz
    • Unterbau aus Stein (gestelzt)
Konstruktion/Material: Untersucht wurde der Dachbereich der im angetroffenen Zustand als weitgehend offener Dachraum genutzt wurde. Die mit dem Fachwerkstock als bauzeitlich einzuordnende Dachkonstruktion konnte umfassend aufgenommen werden und ist in seiner Gerüstausbildung im Grundriss 1. Dachgeschoss dargestellt.
Danach handelt es sich um ein Sparrendach, dessen Sparren im 1. Dachgeschoss durch abgesprengte Querbünde unterstützt werden. Angeordnet in zwei inneren Querachsen, gliedern sie den Grundriss in drei Querzonen, wobei allein die nördliche Querbundachse in vertikaler Abstimmung mit den Tragachsen im Unterbau angeordnet ist.
Ursprünglich zu beiden Schmalseiten abgewalmt, ist nur noch die südliche Vollwalmausbildung erhalten. Der nördliche Vollwalm wurde im Zusammenhang mit einer Verlängerung des Kernbaus zum Satteldach umgebaut.
Das tragende Gerüst des zweizonigen und als Wirtschaftsteil mit Einfahrt und Scheune zu bezeichnenden Anbaus besteht aus der Kombination von zwei Querbünden und zwei Längsbünden. Den Abschluss des Dachwerkes bildet ein Vollwalm.