Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 130212716314  /  Datum: 18.01.2018
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Ledergasse
Hausnummer: 12
Postleitzahl: 78337
Stadt-Teilort: Öhningen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335061020
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Errichtung des Wohnhauses lässt sich anhand der chronologischen Untersuchung als auch anhand der Inschrift über dem Türsturz mit dem Jahr 1651 (d/i) belegen.


1. Bauphase:
(1650 - 1651)
Errichtung des Gebäudes (d / i).
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Wohnhaus in 78337 Öhningen (Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Kurzuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Wohnhaus steht im Westen Öhningens, nordwestlich des ehem. Augustinerchorherrenstifts. Der zweiflügelige Gebäudekomplex steht mit dem westlichen Gebäudeflügel traufseitig zur Ledergasse.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Auf dem L- förmigen Erdgeschoss, dessen gassenseitige Erschließungsseite aus einem südlichen Massivwandabschnitt und einem daran angrenzenden Fachwerkabschnitt besteht, sind zwei Fachwerkstockwerke abgezimmert. Darauf sitzt das traufständig zur Ledergasse ausgerichtete Dachwerk mit beidseitigen Steilgiebeln.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Hinsichtlich der Grundrissgliederung im Erdgeschoss dominiert der steinerne Bereich, der ursprünglich ungeteilt, mit einer den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Unterzug unterstützenden Eichensäule, als Werkstatt anzusprechen ist. Daran schließt in Richtung Norden die Erschließungszone mit dem inschriftlich datierten Türsturz und der Treppe nach oben an. Bei der verbleibenden und deutlich schmaleren Zone handelte es sich wohl um einen Lagerraum.
Hinweise auf die ursprüngliche Gliederung der oberen Nutzungsebenen geben sowohl das Gebälk über dem Erdgeschoss als auch die Straßenfassade. So fixiert z.B. der genutete Gebälkabschnitt für den isolierenden Bretteinschub die Lage und Ausdehnung der Stubenlage darüber, wie sie dann auch über die Fachwerkgestaltung und den rekonstruierbaren Fenstererker bestätigt werden kann.
An die Stube schloss sich die Flurzone mit dem gassenseitigen Doppelfenster an. Die Nutzung der verbleibenden Zone ist unklar. Eine in Resten erhaltene Fensteröffnung lässt eine Kammerzone vermuten, wobei deren eigentliche Belichtung an der Giebelseite ablesbar ist. Der zugehörige Kammerraum nimmt nur noch die halbe Gebäudetiefe ein.
Mit Ausnahme der traufseitigen Fensteröffnung wiederholt sich im 2. Obergeschoss die für das 1.Obergeschoss aufgezeigte Grundrissgliederung.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Mischbau
    • Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
  • Dachform
    • Pultdach, gekappt
    • Satteldach
Konstruktion/Material:
Entsprechend den unterschiedlichen Giebelbreiten und der zur Erschließungstraufe einheitlichen Dachfläche besitzt das Dachwerk unterschiedliche Dachprofile.
So handelt es sich über dem schmalen Nordflügel um ein gekapptes Pultdach, das sich über dem verbleibenden Grundriss im Süden als Satteldach fortsetzt. Abgezimmert sind Sparren, die durch abgesprengte, verzapfte Querbünde unterstützt werden.

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