Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Stadtmauerrest

ID: 196089711019  /  Datum: 02.07.2019
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Bogengasse
Hausnummer: 17
Postleitzahl: 88348
Stadt-Teilort: Saulgau

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Sigmaringen (Landkreis)
Gemeinde: Bad Saulgau
Wohnplatz: Saulgau
Wohnplatzschlüssel: 8437100038
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Stadtmauer an der Bogengasse 17 ist Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung Bad Saulgaus.


1. Bauphase:
(1200 - 1299)
Errichtung der mittelalterlichen Stadtmauer
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Stadtmauer

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauarchäologische Kurzuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Der Rest der Stadtmauer befindet sich beim Gebäude Bogengasse 17.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Stadtmauer
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Die Mauerstärke ist beim Bau des Gebäudes Bogengasse 17 von ca. 1,30 m auf 55 cm (ohne Verputz) reduziert worden, indem die stadtseitige Mauerschale entfernt wurde.
Im 1. Obergeschoss ist die Mauerstärke vermehrt sogar auf ca. 40 cm reduziert. Dazu sind damals 4 Fenster eingebrochen worden.
Im Fundamentbereich könnte die Stadtmauer noch in voller Breite vorhanden sein. Ein Hinweis darauf ist der kleine Bodenversatz in der ehemaligen Küche. Südlich des Gebäudes Nummer 17 ist die Stadtmauer in voller Breite noch ca. 2,25 m hoch erhalten.
Zur Klärung wurden an der Ostseite 3 Sondagen angelegt. S. 1 und S. 2 erbrachten, dass die Fenster nachträglich in ein älteres Mauerwerk, nämlich die Stadtmauer, eingebrochen worden sind.
S. 3 erbrachte hier einen durchgehenden Mauerwerksverband und keinen jünger hergestellten, eigenen Eckverband für das Gebäude Nummer 17.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Backstein
    • Bruchstein
Konstruktion/Material:
Die Stadtmauer ist hier in einem Mischmauerwerk von Sandbruchstein, verrundetem Lesestein und Backstein errichtet.

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