Kloster Bebenhausen (ehem. Holz- und Chaisenremise)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Falkensteiner Kapelle

ID: 155717898913  /  Datum: 03.07.2018
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Falkenstein
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 78713
Stadt-Teilort: Schramberg

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Rottweil (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8325053038
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Falkensteinkapelle wird im Jahr 1004 als Eigenkirche der Edelfreien von Falkenstein urkundlich erwähnt. Während des Dreißigjährigen Krieges wird die Kapelle 1634 zerstört. Der Wiederaufbau der heutigen Kapelle beginnt 1713, 1762 erfolgt die Weihe des Neubaus. 1860- 63 wird in der Kapelle eine Familiengruft als Erbbegräbnisstätte der Grafen von Bissingen und Nippenburg angelegt.
Die im Chor stehende Gruppe der Beweinung Christi, bei der es sich um ein spätgotisches Werk des Bildhauers Conrad Rötlins handelt, stammt aus dem Jahr 1515. Ihr Schrein ist neugotisch. Weiterhin finden sich gemalte Rosenkranzmedaillons aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Kapelle.


1. Bauphase:
(1004)
Erste urkundliche Erwähnung der Kapelle als Eigenkirche der Edelfreien von Falkenstein (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1515)
Beweinungsgruppe im Chor
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Ausstattungsgegenstände, Architekturglieder
    • Skulptur, Plastik

3. Bauphase:
(1634)
Zerstörung der Kapelle während des Dreißigjährigen Krieges
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1634)
Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1713)
Wiederaufbau (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1716)
Beginn des Neubaus der heutigen Kapelle
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein

7. Bauphase:
(1762)
Weihung der Kapelle (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1860 - 1863)
Anlegung der Familiengruft als Erbbegräbnisstätte der Grafen von Bissingen und Nippenburg
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sepulkralanlagen
    • Grab, Grabmal, Gruft

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
Falkensteiner Kapelle St. Erasmus (78713 Schramberg, Falkenstein 1)

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchungen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Kapelle liegt am Südrand der Stadt Schramberg, im Tal unterhalb der Falkensteiner Ruine, die sich auf der anderen Talseite befindet.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Randlage
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Kleines, einstöckiges Gebäude über rechteckigem Grundriss mit Chorpolygon und Dachreiter mit Zwiebelhelm.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Flachgedeckter, rechteckiger Raum mit eingezogenem Chor.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Dachreiter
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
    • Zwiebeldach/-helm
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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