Domturm (Rottenburg)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Gemalter Turm

ID: 133773146312  /  Datum: 07.08.2015
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: keine
Hausnummer: keine
Postleitzahl: 88212
Stadt-Teilort: Ravensburg

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Ravensburg (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8436064109
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 47,7850° nördliche Breite, 9,6106° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Abzimmerung der Turmhelmkontruktion und damit Errichtung des Turmes um 1478 (d).


1. Bauphase:
(1477 - 1478)
Abzimmerung der Turmhelmkontruktion (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

Abbildungsnachweis
Ravensburg, Gemalter Turm (Blick von der Veitsburg) / Gemalter Turm in 88212 Ravensburg (02.03.2016 - Andreas Praefcke)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Turm
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Durch hoch aufkragende, mit den Gerüstständern im obersten Massivgeschoss verblattete Scherbänder ist die um 1477/78 (d) aufgerichtete Turmhelmkonstruktion im massiven Unterbau eingespannt. Die Scherbänder streben den im oberen Bereich erneuerten Kaiserstiel in zwei um 90 Grad gedrehte Binderachsen ab. Die zu den Binderachsen gehörigen Dachbalken überkreuzen sich entsprechend und sind am Auflagerende kräftigen Mauerhölzern aufgekämmt. Im Schnittpunkt der zwei Binderdachbalken ist der Kaiserstiel aufgestellt. In den vier Winkeln der Dachbalken eingezapfte Diagonalhölzer bilden die Basis für die zu den Turmhelmecken verlaufenden Stichbalken. Auf dieser Abbundebene lagert ein quadratischer, sich überblattender Schwellkranz, wobei die Schwellen weit über die Schnittpunkte hinausreichen, um so die Endpunkte für die angeblatteten Sparren zu bilden.
Der Schwellkranz bildet die Gründungsebene für ein stehendes, in den Schwellschnittpunkten angeordnetes Stuhlgerüst. Es ist zweigeschossig abgezimmert, sowie durch Steig-, Kopf- und Fußbänder in alle vier Richtungen gleichwertig ausgesteift. In unterschiedlichen Höhen zwischen den Stuhlständern eingezapfte Riegel unterstützen die im unterem Bereich mit dem Kaiserstil überblatteten Kehlbalken, während dem oberen Pfettenkranz die in den Kaiserstil eingezapften Binderkehlbalken aufliegen.

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