Domturm (Rottenburg)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Wohnhaus, Obere Straße 37

ID: 208284975516  /  Datum: 26.01.2011
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Obere Straße
Hausnummer: 37
Postleitzahl: 78050
Stadt-Teilort: Villingen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Schwarzwald-Baar-Kreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8326074020
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der dreigeschossige, an der Stadtmauer errichtete Bau stammt mit seinen ältesten Teilen aus dem 13. Jahrhundert. Ungeachtet der baulichen Umbauphasen, zeigt der mit einem hohen Kellersockel ausgestattete Baukörper des frühen 14. Jahrhunderts deutlich, dass er auf den ehemaligen Wehrgang Rücksicht nimmt. Der Bau lässt in diesem Bereich eine Lücke, welche erst zu einem späteren Zeitpunkt, und zwar innen bündig, vermauert wurde. Die nördliche Gebäudeflucht ist identisch mit dem Verlauf der Stadtmauer, in der unterhalb des ehemaligen Wehrgangs fünf spitzbogige inzwischen funktionslose Maßwerkfenster zu erkennen sind. Nach der lokalen Literatur belichteten sie wohl ehemals den großen Saal der "Oberen Sammlung".
Die Südwestecke des Gebäudes ist mit Buckelquadern gefasst. Der unter der heutigen Dachtraufe liegende Abschluss fixiert die Basis eines älteren, mit dem Eckverband wohl zeitgleichen Massivgiebels. Im Giebelbereich des ehemaligen 1. Dachstocks sind zwei und im 2. Dachstock ist eine in Backstein gemauerte Spitzbogenöffnung erhalten. Zwei Sturzhölzer und ein im Giebel eingemauerter Pfettenrest des ehemaligen Dachwerks datieren in die Zeit um 1313 (d). Der entsprechende Gegengiebel ist als Abdruck am Oberen Tor erkennbar und belegt somit für das frühe 14. Jahrhundert die bauliche Ausdehnung bis zum Stadttor.
Auf dem Altgiebel ist ein jüngeres Mauerwerk mit neuen, in der Regel auf der alten Dachschräge aufsitzenden Fensteröffnungen aufgemauert. Die Aufmauerung steht wohl im Zusammenhang mit den im Unterbau durchgeführten und neuzeitlichen Niveauveränderungen.


1. Bauphase:
(1200 - 1300)
älteste Gebäudeteile aus dem 13. Jahrhundert
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchungen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
liegt in der Nähe des Zentrums, an der Stadtmauer
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
dreigeschossiger Massivbau
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Buckelquader
Konstruktion/Material:
keine Angaben

Quick-Response-Code

qrCode