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Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Margarethen-Kapelle

ID: 203272283412  /  Datum: 15.09.2016
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 24
Postleitzahl: 79336
Stadt: Herbolzheim
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Emmendingen (Landkreis)
Gemeinde: Herbolzheim
Wohnplatz: Herbolzheim
Wohnplatzschlüssel: 8316017003
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die der hl. Margaretha geweihte Kapelle wurde um 1320 als erste "Untere Kirche" erwähnt. Im Kern weist sie vom Chor bis zur Hälfte des jetzigen Kirchenraums romanisches Mauerwerk auf, das wohl aus dem 11. Jahrhundert stammt. Im Spätmittelalter wurde die Kapelle gotisch umgebaut und vergrößert. Der Dachstuhl wird auf das beginnende 16. Jahrhundert datiert. Fragmentarisch erhaltene Fresken im Langhaus stammen aus dem 16. Jahrhundert, die barocken Malereien des Chores von 1662 (i). 1811 ging die Kapelle in den Besitz der Stadt Herbolzheim über und wird seitdem profan genutzt. Zwischen 1983-93 wurde sie umfassend restauriert. Heute dient sie als stadtgeschichtlicher Ausstellungsraum. 2017 wurden die Fresken im Innenraum restauriert.


1. Bauphase:
(1000 - 1099)
Im Kern romanischer Kapellenbau.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein

2. Bauphase:
(1320)
Erste Erwähnung der Kapelle als "Untere Kirche".
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein

3. Bauphase:
(1320 - 1520)
Gotischer Umbau und Vergrößerung der Kapelle.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau

4. Bauphase:
(1500 - 1515)
Errichtung des Dachstuhl.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

5. Bauphase:
(1500 - 1599)
Fresken im Langhaus aus dem 16. Jahrhundert.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung
Konstruktionsdetail:
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung

6. Bauphase:
(1662)
An der Nord- und Südseite im Chor befinden sich figürliche Malereien, welche ein Signatur aus dem Jahre 1662 (i) beinhalten.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung
Konstruktionsdetail:
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung

7. Bauphase:
(1811)
Profane Nutzung seit Übergang an die Stadt Herbolzheim, u.a. Wachlokal, Ortsarrest, Stall und Schopf.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1983 - 1993)
Umfassende Restaurierung.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

9. Bauphase:
(1993)
Nutzung als Ausstellungsraum für Stadtgeschichte.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Museum/Ausstellungsgebäude

10. Bauphase:
(2017)
Restaurierung der Fresken.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Voruntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Margarethen-Kapelle liegt im Stadtzentrum von Herbolzheim. Mit ihrem geosteten Chor steht sie an der Westseite der Hauptstraße.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Es handelt sich um einen spätgotischen Kapellenbau mit dreiseitigem Chorabschluss im Osten, der von einem einseitig abgewalmten Satteldach bedeckt wird. Am Übergang zum Chor befindet sich ein sechsseitiger Dachreiter mit mehrfach geschwungenem Zwiebeldach. Der Chor wird durch ein gotisches Maßwerkfenster geöffnet, während die Fassade ansonsten durch stehende Rechteckfenster mit gekehlten Gewänden und Schweifgiebeln gegliedert ist.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Einschiffiges Langhaus mit dreiseitigem Chorabschluss.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Gotische Wandmalereien im Langhaus und barocke Malereien an den Wänden des Chors.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Verwendete Materialien
    • Putz
  • Dachform
    • Dachreiter
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
    • Zwiebeldach/-helm
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Fenster
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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