Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Kath. Gemeindehaus

ID: 194620737114  /  Datum: 20.04.2014
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 95
Postleitzahl: 79336
Stadt: Herbolzheim
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Emmendingen (Landkreis)
Gemeinde: Herbolzheim
Wohnplatz: Herbolzheim
Wohnplatzschlüssel: 8316017003
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Vom Ursprungsbau, der 1790 als Schulhaus von Georg Fischer erbaut wurde (2 Vollgeschosse mit je einem Schulsaal und einer Wohnung, teilunterkellert, Vollwalmdach mit Schleppgauben), sind im Wesentlichen die Umfassungsmauern, Balkenlagen und die Einteilung der Kellerräume erhalten.
1887 wurde grundlegend umgebaut, um ein Vollgeschoß aufgestockt und ein flacheres Vollwalmdach mit stehendem Dachstuhl errichtet. Durch die Umbauten entstanden im EG und 1. OG jeweils 2 Säle mit neuer Tragstruktur, im 2. OG Wohnungen, die Treppenanlage wurde neu angelegt. Aus dieser Zeit sind Teile der Innenausstattung erhalten: Stuckdecken, Brüstungstäfer, Gusseisenstütze, Kassettentüren. Das Äußere wurde aufgewertet durch Fenster- und Türrahmungen und ein Gurtgesims, die das Erscheinungsbild bis heute prägen.
Seit 1949 wird das Gebäude als kath. Gemeindehaus genutzt. Etwa zu dieser Zeit wurde auch ein Abortanbau auf der Nordseite entfernt.
1961 wurde an der Ostseite ein Bühnenhaus erbaut, anstelle eines älteren Anbaus. Es wurde unterkellert, mit einem Treppenhaus verbunden und das Bodenniveau des anschließenden Saales abgesenkt.
2010 erfolgten eine technische Aufrüstung des Gebäudes und kleinere Umbauten im 2. OG in Hinblick auf die Einrichtung einer Pfarrwohnung.


1. Bauphase:
(1790)
1790 (a) Neubau als Schulhaus nach Plänen von Architekt Georg Fischer (Aus dieser Zeit sind außergewöhnlich detaillierte Pläne überliefert).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Schule, Kindergarten
Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein

2. Bauphase:
(1887)
1887 (a) wurde das Gebäude aufgestockt und ein neuer (stehender) Dachstuhl erstellt.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Ausstattung
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Schule, Kindergarten

3. Bauphase:
(1949)
1949 (a) wurde das Gebäude von der kath. Kirchengemeinde übernommen und dient seither als Gemeindehaus. Die Säle im EG bleiben bestehen, im 1. OG entstanden Wohnungen. Irgendwann in dieser Zeit wird ein rückwärtiger Abortanbau entfernt.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Obergeschoss(e)
  • Anbau
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Gemeindehaus

4. Bauphase:
(1960 - 1969)
In den 1960er Jahren (a) wird ein Bühnenhaus angebaut, anstelle eines Anbaues, der Kohlenschuppen und Waschküche beherbergte. Der neue Anbau ist unterkellert und mit einem Treppenhaus verbunden. Im Dach wird ein Raum ausgebaut.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
  • Anbau

5. Bauphase:
(2010)
Renovierung (a) (u.a. technische Aufrüstung der Pfarrwohnung).
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Bauphasenplan / Kath. Gemeindehaus in 79336 Herbolzheim (31.03.2014 - Stefan King)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baualterskartierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Im Ortszentrum, nordwestlich der Kirche, mit der westlichen Schmalseite an der Hauptstraße gelegen.
Lagedetail:
keine Angaben
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Gemeindehaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Rechteckiger dreigeschossiger Massivbau in W-O-Erstreckung, z.T. mit Fachwerk-Innenwänden, Walmdach, teilweise unterkellert, Bühnenanbau.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Im Erdgeschoss Säle und Bühne, Wohnungen in den Obergeschossen; Zugang (von Süden her) und Treppenanlage westlich der Mitte.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Aus der 1. Bauphase (1790) sind vor allem die Umfassungswände erhalten. Von dem durchgreifenden Umbau 1887 die äußere Erscheinung und Teile der Innenausstattung mit Täfer, Deckenstuck und Gusseisenstütze.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
  • Mischbau
    • Außenwand aus Stein
  • Dachform
    • Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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