Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 175066903121  /  Datum: 19.03.2013
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 73
Postleitzahl: 74321
Stadt: Bietigheim-Bissingen
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Ludwigsburg (Landkreis)
Gemeinde: Bietigheim-Bissingen
Wohnplatz: Bietigheim
Wohnplatzschlüssel: 8118079001
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Gebäudekomplex setzt sich aus insgesamt drei Bauteilen zusammen. Bei dem ältesten Gebäudeteil handelt es sich um einen spätmittelalterlichen Fachwerkbau, errichtet um 1477/78 (d). Es folgten diverse Erweiterungsphasen, darunter der Anbau des nördlich anschließenden Querbau vermutlich in der 2. H. 16. Jh. (gk); ein weiterer Anbau wurde zu Beginn des 19. Jh. (gk) errichtet.


1. Bauphase:
(1477 - 1478)
Errichtung des Kernbaus 1477/78 (d).
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1551 - 1599)
Errichtung des Querbaus in der 2. H. 16. Jh. (gk)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau

3. Bauphase:
(1800 - 1810)
Errichtung des zweiten Anbaus zu Beginn des 19. Jh. (gk).
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Straßengiebel, Ansicht gegen Südosten / Wohnhaus in 74321 Bietigheim-Bissingen (28.02.2014 - Lena Becker (München))

Zugeordnete Dokumentationen

  • Kurze bauhistorische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Der Gebäudekomplex liegt im südlichen Altstadtkern von Bietigheim-Bissingen, am Ende einer schmalen Gasse östlich des Schlosses.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Der Gebäudekomplex setzt sich aus insgesamt drei Bauteilen zusammen: Bei dem ältesten Gebäudeteil handelt es sich um einen spätmittelalterlichen Fachwerkbau, erkennbar am südlichen Giebel, wo ein Rähmholz eine Blattsasse aufweist, die einem ehemaligen Eckständer im EG diente. Heute ist das Erdgeschoss aus massiven Außenwände aufgemauert. Im Norden setzt nach Westen hin, ein Querbau an; nach Westen hat man diesem einen weiteren Anbau angefügt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
Konstruktion/Material:
Dass es sich beim Ursprungsbau um einen spätmittelalterlichen Fachwerkbau handelt, ist am südlichen Giebel erkennbar. Das Rähmholz besitzt eine Blattsasse für einen ehemaligen Eckständer im Erdgeschoss. Heute ist das Erdgeschoss aus massiven Außenwänden aufgemauert. Über dem Erdgeschoss liegt ein Quergebälk.
Im Oberstock ist ein Eichenständer mit einer nach unten ansteigenden Blattsasse vorhanden. Der Dachstock ist insgesamt ausgebaut.
Erkennbar ist jedoch, dass die Sparrenhölzer ehemals an die quer verlegten Dachbalken angeblattet waren. Die Länge des Bauteils ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht näher bestimmbar.
Im Norden setzt nach Westen hin ein Querbau an, der lediglich im Dach datierbar ist. Erkennbar ist hier eine Unterfirstkonstruktion. Das Dachwerk ist stark gestört. Einzelne Hölzer sind hier in Wiederverwendung abgezimmert.
Parallel zur Firstlinie des ältesten Bauteils ist eine Trennwand mit Flechtwerkfüllung und eine geschlossene Türöffnung vorhanden.
Im Westen ist diesem ein weiterer Anbau angefügt. Hierbei handelt es sich um die jüngste Erweiterung.
Das Gesamtgebäude befindet sich in einem desolaten Zustand. Dies trifft sowohl auf den statisch, bautechnischen Zustand, wie auch auf den Umfang und Zustand der bauhistorischen Substanz zu. Unter dem Putz ist, bedingt durch die umfassenden Ausbaumaßnahmen, nur noch lückenhaft mit Altsubstanz zu rechnen.

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