Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Ensemble

ID: 151347065013  /  Datum: 06.04.2011
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Seelengraben
Hausnummer: 24, 26 und 28
Postleitzahl: 89073
Stadt: Ulm
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Ulm (Stadtkreis)
Gemeinde: Ulm
Wohnplatz: Ulm
Wohnplatzschlüssel: 8421000028
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
keine Angabe

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
1. Beinhaltet Bauteil: Wohnhaus, Seelengraben 24
2. Beinhaltet Bauteil: Wohnhaus, Seelengraben 26
3. Beinhaltet Bauteil: Stallgebäude, Seelengraben 28

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

keine Angaben

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

Abbildungsnachweis
Seelengraben 24 und 26, Hofansicht / Ensemble in 89073 Ulm (14.04.2009 - Michael Hermann)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzuntersuchung und Dendrochronologische Datierung
  • Bauaufnahme
  • Nachtrag Bauaufnahme und dendrochronologische Ergänzungsdatierung
  • Zweiter baubegleitender Befundnachtrag

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäudeensemble Seelengraben 24, 26 und 28 (bisher Seelengraben 26) in Ulm befindet sich in der Nordostecke der Ulmer Altstadt direkt gegenüber des Stadtmauerwalls von 1527 mit den darauf befindlichen Soldatenhäusern des 17. Jahrhunderts. Das Hauptgebäude Nr. 24 in Ecklage steht giebelständig zum Seelengraben, die westliche Traufseite zeigt zum östlichen Zweig der Straße “Auf dem Kreuz”. Östlich an dieses Hauptgebäude ist ein weiteres schmales spätmittelalterliches Gebäude (Nr. 26) angebaut, das ebenfalls giebelständig zum Seelengraben steht.
An dieses Gebäude ist wiederum östlich ein Scheunenanbau mit einem Schleppdach angebaut.
Ostlich des Gebäudeensembles befindet sich ein freistehendes massives Stallgebäudeaus der Zeit um 1900 (Nr. 28).
Unter dem Hofraum zwischen dem Fachwerkensemble und dem Stallgebäude befindet sich eine betonierte Grube. Sie diente als Fäkaliengrube und hat ihre Ursache darin, dass in dem Ensemble um 1900 ein Fuhrunternehmen angesiedelt war, das die Entleerung der Ulmer Abortgruben durchführte.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Stallgebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Eine bauhistorische Kurzuntersuchung des Gebäudeensembles erfolgte bereits im September 2007. In dieser werden die einzelnen Gebäudeteile mit Nr. I-IV bezeichnet, wobei der Kernbau von 1386/87 (d) mit Nr. I bezeichnet wurde, der südlich daran anschließende kleine Garagenanbau als Nr. II, das spätmittelalterliche östliche Nebengebäude als Nr. III und der östlich daran anschließende Scheunenanbau des 19. Jahrhunderts als Nr. IV. Der freistehende Stallbau des frühen 20. Jahrhunderts (Nr.28) wurde nicht mit untersucht.
Im Zuge der im Sommer 2009 begonnenen Sanierung des Gebäudeensembles erfolgte eine Teilung des Ensembles. Zukünftig erhält nur noch das spätmittelalterliche Nebengebäude zusammen mit dem östlichen Scheunenanbau die Hausnummer 26, während das Kerngebäude von 1386/87 (d) die Hausnummer 24 und das Stallgebäude die Hausnummer 28 erhält. Diese beiden Nummern waren bisher (wohl in Folge von Zerstörungen im 2. Weltkrieg) nicht vergeben.
Im Folgenden wird daher diese neue Nummerierung verwendet.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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