Eisenbahnüberführung Gengenbach, Grünstraße 4250*9.743*1617
ID:
104833639316
/
Datum:
04.11.2016
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | Grünstraße |
| Hausnummer: | keine |
| Postleitzahl: | 77790 |
| Stadt-Teilort: | Gengenbach |
|
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| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Ortenaukreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8317034010 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,4029° nördliche Breite, 8,0128° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: | Badische Schwarzwaldbahn 4250 |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| keine Angabe | |
Jakobuskapelle, sog. Berglekapelle, Am Bergle (77723 Gengenbach)
Stadtbefestigung, sog. Prälatenturm, An der Schneckenmatt (77723 Gengenbach)
Wohnhaus (abgegangen), Feuergasse 7 (77723 Gengenbach)
Wohnhaus (abgegangen), Feuergasse 9 (77723 Gengenbach)
Amtsgericht, Grabenstraße 17 (77723 Gengenbach)
Ehem. Kloster (77723 Gengenbach, Klosterstraße 14)
Klosterkeller (77723 Gengenbach, Klosterstraße 9)
Kath. Friedhofskirche St. Martin, Leutkirchstraße 36 (77723 Gengenbach)
Rathaus (77723 Gengenbach, Victor-Kretz-Straße 2)
Stadtbefestigung, sog. Prälatenturm, An der Schneckenmatt (77723 Gengenbach)
Wohnhaus (abgegangen), Feuergasse 7 (77723 Gengenbach)
Wohnhaus (abgegangen), Feuergasse 9 (77723 Gengenbach)
Amtsgericht, Grabenstraße 17 (77723 Gengenbach)
Ehem. Kloster (77723 Gengenbach, Klosterstraße 14)
Klosterkeller (77723 Gengenbach, Klosterstraße 9)
Kath. Friedhofskirche St. Martin, Leutkirchstraße 36 (77723 Gengenbach)
Rathaus (77723 Gengenbach, Victor-Kretz-Straße 2)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Erbauungspläne der EÜ legen eine Bauzeit nach 1904 nahe. Die Überbauung der Straße mit der beschriebenen EÜ erfolgte somit im Zuge des Ausbaus der zweigleisigen Strecke der Schwarzwaldbahn. Der Bautypus als Überbauung mit Einfeldträger auf Widerlagern aus Mauerwerk ist entlang der Strecke im Kinzigtal häufig anzutreffen. Substanzielle Umbauten der Brücke sind nicht im Bauwerksbuch verzeichnet, lediglich einzelne Reparaturen. 2006 wurde die Straßenbrücke auf dem gemeinsamen Widerlager erneuert, jedoch ohne nennenswerte Änderungen der Bahnbrücke.
1. Bauphase:
(1904)
(1904)
Erbauung um 1904
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Brücke
2. Bauphase:
(2006)
(2006)
Erneuerung der Straßenbrücke
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Dokumentation
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Die untersuchte Eisenbahnüberführung (EÜ) befindet sich unmittelbar hinter dem Bahnhof Gengenbach. Die EÜ dient der Überquerung eines Rad- und Fußwegs. Sie wird von zwei Straßenüberführungen über denselben Weg flankiert: nördlich unmittelbar angrenzend zum Brückenbauwerk der Gleise sowie auf den gemeinsamen Kammermauern aufliegend und südlich von einer eigenständigen Konstruktion mit etwas Abstand.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Brücke
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Überführungsbauwerk für zwei Gleise besteht aus einem Überbau auf gemauerten Widerlagern, die auch dunkelgrauen Kalksteinquadern gemauert sind. Sie gehört zur Gruppe der Vollwandträger-Brücken, deren Typ im 19. Jahrhundert weit verbreitet war und deren geschlossene Bauweise sich insbesondere ab 1900 sprunghaft ausbreitete.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Steinbau Mauerwerk
- Betonbau
Konstruktion/Material:
Vollwandige Einfeldträger aus Stahl sind auf gemauerte bzw. betonierte Widerlager aufgelegt, wobei die untersuchte EÜ aus parallelen Längsträgern besteht, die von feldweisen Querträgern ausgesteift werden. Die vmtl. betonierten und mit Naturstein bekleideten gerundeten Widerlager bilden eine Schwergewichtswand aus, auf der die Lager der Hauptträger montiert sind. Im Bauwerksbuch werden als feste Lager stählerne Linienkipp-Lager erwähnt, als bewegliche Lager Linienkipp-Gleitlager. Die Überbauten bestehen aus einem Rost aus Haupt- und Nebenträgern. Vollwandige Stahlblechträger mit hohen Stegblechen und Unter- bzw. Obergurten sind hierbei mit Anschlussblechen vernietet. Die Längsträger weisen eine deutlich größere Bauhöhe auf als die jeweils feldweise eingefügten Querträger. Die Felder zwischen den Längs- und Querträgern füllen quadratische Buckelbleche mit Regenabguss aus.


