Fachwerkhaus
ID:
401214369337
Datum:
01.08.2006
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: |
Schwäbisch Gmünd, Stadt |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Das dreigeschossige Fachwerkhaus datiert 1410 bzw. 16. Jh. Am 1. Dachgeschoss kann eine Mehrperiodikeit des Gebäudes deutlich abgelesen werden: a) Dachstuhlkonstruktion 1410 d. stehender Stuhl noch nicht voll angewendet, Übergang von binderlos zum Binder-Dachstuhl - b) Ostgiebel: Auswechlsung 2. Hälfte 16. Jh. mit Sichtfachwerk. in den äußeren Brüstungsfeldern geschwungene Andreaskreuze. |
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1. Bauphase:
(1410) |
Dachwerk 1410 d |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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2. Bauphase:
(1500 - 1599) |
Im Laufe des 16. Jh. Umbauten am Gebäude (u.a. am Ostgiebel) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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3. Bauphase:
(1768) |
Bau des gemauerten Erdgeschosses. Hierbei auch Bau des geraden Tonnengewölbes im Keller, wobei der gotische Kellerhals beseitigt wurde. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Teil einer dendrochronologischen Reihenuntersuchung der Dachwerke (vgl. Dokumentation Schwäbisch Gmünd, Stadt)
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Der Name ist heute beschränkt auf den Straßenzug vor der Franziskanerkirche zwischen Post- und Rinderbachergasse. Noch auf dem Stadtplan von 1874 sind auch Postgasse und Kronengäßle sowie der Westteil der Rinderbachergasse als Franziskanergasse geführt, was 1886 bereinigt wurde. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Es handelt sich um ein dreigeschossiges verputztes Fachwerkhaus mit maasiv gemauerter Erdgeschosszone. Das Haus schließt mit einem Satteldach ab. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
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| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Das Gebäude wurde ab 1990 unter Erhaltung der Substanz und der wichtigen Details saniert. |
| Bestand / Ausstattung: | Ostfassade: Das Türblatt zweifeldig mit Bandelwerk beschnitzt. Knauf und Türklinke Messing. An allen Fenstern die originalen zweiflügeligen reich beschnitzten Läden erhalten. |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Ostfassade: Giebelseite zeigt vier Vorstöße; im Erdgeschoß barocke Gliederung mit Quaderpilastern, Sockel und profiliertem Gurtgesims, stichbogog geohrte und profilierte Fenster; Südfassade: Über dem 1. Obergschoß starker Vorstoß auf vier Konsolen, verputzt. Keller: Abgang von West über Steinstufen unter fallender Tonnes eines Kellerhalses, inwzischen verändert; weites stichbogiges Tonnengewölbe Ost-West, wohl 15. Jh., Schalbretterabdrücke; nach Ost drei gemauerte Rundbogen, mittlerer ehem. Steingewände, dahinter gerade (nicht steigende) Tonne, diese aber wohl sekundär 1768 entstanden (damals gotischer Kellerhals beseitigt). 1. Obergeschoß: Küche (mittlerer Raum der Südseite) mit eng gereihten Deckenbalken und Lehmwickel, darüber im 2. Obergeschoß Steinplattenboden 2. Obergeschoß: Im nordöstlichen Eckraum 1993 drei Wände freigelegt, Fachwerk mit schwarzen Begleitstrichen und grauen Begleitstreifen, Felder rotbraun, Hölzer ocker; Flechtwand, Rauhputz mit Rautennetz, Feinputz bemalt. Datierung durch Ritzung in Nordwand (1761). An der Westwand Schrift: GEDENCK DAN O MEN/SCH IN ALLEN DEINEN W/ERC[KE]N DEN E...; im südöstlichen Eckraum runde Deckenstuckleiste; an Westmauer Kaminnische mit Gewänderest 1. Dachgeschoß: Mehrperiodigkeit deutlich ablesbar (s. Baugeschichte) |
