Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Fachwerkhaus

ID: 201212359423  /  Datum: 21.10.2005
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Burgsteige
Hausnummer: 10
Postleitzahl: 72070
Stadt-Teilort: Tübingen

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Tübingen (Landkreis)
Gemeinde: Tübingen
Wohnplatz: Tübingen
Wohnplatzschlüssel: 8416041017
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Wohngebäude und kleines Handwerkerhaus


1. Bauphase:
(1412)
Errichtung des Gebäudes Anfang 15. Jahrhundert (1410 -1412 d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1540)
Bei einem Umbau um 1540 -i- wurde der Ursprungsbau nur saniert. Seine Grundrißdisposition wie auch sein Aufgehendes blieben mit Ausnahme der um eine Stockwerk erhöhten Fassade zur Burgsteige hin praktisch unverändert.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1999)
Abbruch des Gebäudes und Neubau, der Keller wird erhalten.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Südostansicht / Fachwerkhaus in 72070 Tübingen (21.09.2019 - Christin Aghegian-Rampf)
Lageplan (Vorlage: LV-BW und LAD) / Fachwerkhaus in 72070 Tübingen

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzdokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude lag im Süden der Altstadt unterhalb des Schlosses Hohentübingen
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Handwerkerhaus
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Der traufständige beidseitig in die Häuserzeile eingefügte zweigeschossige Haus hatte ein gassenseitig auskragendes Obergeschoss und war mit einem Satteldach nach oben abgeschlossen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Grundriss ist zweischiffig und zweizonig gegliedert, im Obergeschoss befand sich im Südosten die Bohlenstube, die Küche war im nördlich daran angrenzenden Raum. Die östliche Dachhälfte war als Kammer oder Lagerraum abgeteilt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Im April 1999 abgerissen.
Bestand/Ausstattung:
Farbreste einer roten-rosaroten Farbfassung am Bundständer des Obergeschosses an der Südseite. Die Bohlenstube war nicht mehr erhalten, lies sich aber über Befunde noch nachweisen.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe
  • Mischbau
    • Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
  • Holzgerüstbau
    • Geschossgerüst
    • Unterbaugerüst
Konstruktion/Material:
Der Mischbau hat einen quer zum Dachfirst laufenden, tonnengewölbten Natursteinkeller über die gesamten Gebäudebreite. Darüber stand eine zweigeschossige Geschossständerkonstruktion, die straßenseitig im Obergeschoss in Stockwerkbauweise abgezimmert war. Die Stube war als Bohlenstube ausgeführt, die übrigen Wände waren größtenteils als Flechtwerkausfachung mit Lehmbewurf erhalten.

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