Schloss Gaienhofen
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Schlossstraße |
| Hausnummer: | 10 |
| Postleitzahl: | 78343 |
| Stadt-Teilort: | Gaienhofen |
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| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Konstanz (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8335025002 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
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Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| keine Angabe | |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| 1. Beinhaltet Bauteil: | Schloss Gaienhofen, Schlossmauer, Schlossstraße 8 |
Schloss und Schule Gaienhofen, ev. Melanchtonkirche, Hauptstraße 227 (78343 Gaienhofen)
Hermann-Hesse-Haus, Hermann-Hesse-Weg 2 (78343 Gaienhofen)
Hermann-Hesse-Museum, Kapellenstraße 5 (78343 Gaienhofen)
Schloss Gaienhofen, Schlossmauer, Schlossstraße 8 (78343 Gaienhofen)
Fachwerkhaus (abgegangen), Zur Hohenmarkt 2 (78343 Gaienhofen)
Bauphasen
Die erste urkundliche Überlieferung des Schlosses stammt aus dem Jahr 1275. Angeblich wurde das Gebäude ursprünglich als rechteckige Wasserburg erbaut, die dreiseitig von einem breiten Graben und durch das Steilufer zum See gesichert war. Der Konstanzer Bischof Gebhard III. v. Zähringen (1085-1110) nutzte sie wohl als Jagdsitz. Während des Dreißigjährigen Krieges brannte das Schloss aus und wurde um 1700 unter Verwendung des alten Mauerwerks als frühbarocker Rechteckbau wiederaufgebaut. 1904 wurde das Deutsche Landerziehungsheim für Mädchen (D.L.E.H.f.M.) an das Schloss Gaienhofen verlegt. Nach einem Brand im Jahr 1925 im Schloss wurde das Landerziehungsheim für Mädchen anschließend wiederaufgebaut und bis 1944 als solches weitergeführt. Im Jahr 2016 fand die umfassende Sanierung des weiterhin für Schulzwecke genutzten Gebäudes statt.
Nach den dendrochronologischen Ergebnissen sind die historischen Deckenbalkenlagen über dem Keller, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss einem umfassenden Umbau des Jahres 1700 zuzuordnen. Dies gilt nicht für das Gebälk über dem 2. Obergeschoss. Wie die gesamte Dachkonstruktion darüber gehört es der Zeit nach dem im Jahre 1925 ausgebrochenen Brand an.
Gleiches gilt wohl auch für die Fenstergewände, welche aber durchgängig im mittelalterlichen Mauerwerk sitzen.
(1275)
- Schlossanlage
- allgemein
- Residenz- und Hofhaltungsbauten
- Schloss
(1618 - 1648)
(1700)
Es entstand ein frühbarockes Schloss über rechteckigem Grundriss mit Satteldach und Türmchen, die Ringmauer war mit Ecktürmen besetzt.
- Obergeschoss(e)
(1854)
(1900 - 1950)
- Untergeschoss(e)
(1925)
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
Besitzer:in
(1085 - 1100)
(1295)
(1311)
(1803)
(1821)
(1906)
- Professor:in
Zugeordnete Dokumentationen
- Dendrochronologische Untersuchung
Beschreibung
Das Wohngebäude steht giebelständig zur Schlossstraße;
- Schlossanlage
- allgemein
Zonierung:
Konstruktionen
Allgemeines zu den Fensteröffnungen.
Mit Ausnahme der in der Außenfassade des Erdgeschosses ausgesparten und heute funktionslosen Fenstergewände, welche wohl sämtlich der ältesten Bauphase zuzuordnen sind, besitzt das Gebäude eine durchgängig symmetrische Fenstergliederung. Bei der Einfassung der Fensteröffnungen handelt es sich um Betongewände mit einer einheitlichen Weite von 1.35 m. Diese Aussage trifft zumindest auf die Bereiche zu, die für eine mögliche Platzierung des Außenaufzuges vorgesehen sind.
925 zuzuordnen sind.

