Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohn- und Geschäftshaus

ID: 149853509511  /  Datum: 14.09.2016
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Hüetlinstraße
Hausnummer: 11
Postleitzahl: 78462
Stadt-Teilort: Konstanz

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335043012
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

1. Bauphase:
(1150)
Ab dem 12.Jh. Gerbersiedlung im Bereich Rosgartenstraße und Neugasse.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1200)
Um 1200 Ausdehnung der Marktsiedlung nach Süden und Befestigung dieser Markterweiterung.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1281)
Vor 1281 (a) Errichtung der rezenten Stadtmauer zwischen Bodan- und Neugasse.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1350)
Im 14./15. Jh. Ausbau des Stadtgrabens an der Bodanstraße zum Zwinger.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1353)
Ab 1353 (a) Grabenbefestigung der südlichen Vorstadt Stadelhofen, dabei wird der Stiftsbezirk Kreuzlingen durchschnitten.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1398)
In Stadelhofen bricht am 5./6. Januar 1398 (a) ein Brand aus, der weite Teile der Vorstadt und der südlichen Altstadt bis zur Marktstätte verheert.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

7. Bauphase:
(1633)
Schwedische Belagerung während des Dreißigjährigen Kriegs, Beschießung von Süden, schwere Schäden an der Stadelhofer Stadtmauer und in der Vorstadt
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1639)
Bau des äußeren Mauerrings mit Wall, Graben, Bastionen und Kurtinen
Betroffene Gebäudeteile:
keine

9. Bauphase:
(1835)
Abriss der Stadtmauer um Stadelhofen und des äußeren Paradieser Tors
Betroffene Gebäudeteile:
keine

10. Bauphase:
(1835 - 1836)
Beitritt des Großherzogtums Baden zum Deutschen Zollverein (gegründet 1833), Stadelhofen wird Zollausland
Betroffene Gebäudeteile:
keine

11. Bauphase:
(1866 - 1867)
Einbeziehung von Stadelhofen und Paradies in das Gebiet des Deutschen Zollvereins
Betroffene Gebäudeteile:
keine

12. Bauphase:
(1872)
Bau des Hauses Hüetlinstraße 11, Eigentümer von Hüetlinstraße 9 und 11 ist Franz König
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Untergeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

Abbildungsnachweis
Wohn- und Geschäftshaus in 78462 Konstanz (Löbbecke Frank)
Abbildungsnachweis
Wohn- und Geschäftshaus in 78462 Konstanz (Löbbecke Frank)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Auswertung der archäologischen und bauhistorischen Voruntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Grundstück Hüetlinstraße 11 liegt in der südlichen mittelalterlichen Vorstadt Stadelhofen zwischen Altstadt und Schweizer Grenze. Die Nordost-Südwest ziehende Hüetlinstraße verbindet den ehemaligen Rindermarkt (heute Bodanplatz) mit der Ausfallstraße nach Süden (Kreuzlinger Straße).Neben dem hier liegenden Kreuzlinger Tor gab es noch ein weiteres Tor nach Süden, das Ackertor/Müntzistorturm, zu dem die heutige Wiesenstraße führte. Stadelhofen war bis zum 19. Jahrhundert von einer eigenen Stadtmauer umgeben, die entlang dem Ackertorweg verlief.
Auf der Südseite der Hüetlinstraße liegt das Grundstück Hüetlinstraße 11. Es grenzt im Osten an die Nr. 9, im Westen an die Nr. 13 und im Süden an die Parzelle Wiesenstraße 12. Das westliche Nachbargrundstück Hüetlinstraße 13 reicht bis zum Ackertorweg und damit bis zur ehemaligen Stadtmauer.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Geschäftshaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das straßenseitige Viertel des lang gestreckten Grundstück Hüetlinstraße 11 wird von dem zweigeschossigen, traufständigen Vorderhaus eingenommen. Im Westen springt die vierachsige Fassade um 1,12 m vor die des Nachbarhauses Nr. 13 vor, während sie im Osten mit dem Haus Nr. 9 fluchtet. Die vierachsige Straßenfassade besteht aus verputzten Backsteinen, die östliche Giebelwand aus Fachwerk mit Hohlziegelgefachen und die westliche Giebelwand weist verschiedene Mauerwerke auf (Wacken, Bruchsteine und Backsteinen).
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Haus ist teilunterkellert mit einem halb eingetieften Kellerraum an der Hoffassade. Das Erdgeschoss ist durch eine Fachwerkwand in einen schmalen, an der östlichen Giebelwand entlanglaufenden Flur und einen großen Raum (ehemaliger Schankraum) geteilt. Abgetrennt vom Schankraum ist die hochgelegene Küche oberhalb des Kellers. Rückseitig schließen sich mehrere, eingeschossige Anbauten und Schuppen zu beiden Seiten des Hofs an (Nebenraum der Gaststätte, Kegelbahn, Heizungsraum, Toiletten etc.).
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Backstein
    • Wacken/Kiesel
  • Mischbau
    • Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
  • Verwendete Materialien
    • Backstein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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