Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Friedhofskirche St. Peter

ID: 148533505013  /  Datum: 19.09.2018
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Öllinger Straße
Hausnummer: 10
Postleitzahl: 89129
Stadt-Teilort: Langenau

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Alb-Donau-Kreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8425072009
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Bohrproben aus der Dachbalkenlage über dem Langhaus der Friedhofskirche stammen aus dem Jahre 1223/ 24 (d). Sie datieren die Reste eines romanischen Dachwerkes. Diese Deckenbalken weisen keine Anzeichen für eine Wiederverwendung auf. Ihre Abfederung wird im Verlaufe des Jahres 1224 angenommen.
Die Deckenbalken, die den größten Abschnitt der Dachbalkenlage über dem Langhaus sowie einer Mauerschwelle im Bereich des Chores bilden, weisen einheitlich eine Winterfällung von 1327/ 28 (d) auf. Durch die Anordnung der Blattsassen nahe der Mauerkrone lässt sich zwischen Sparren und Deckenbalken ein Kräftedreieck im Traufbereich rekonstruieren, wodurch eine Durchgängigkeit der Dachbalken (Deckenbalken) nicht mehr erforderlich wurde. Somit wurde der Dachraum frei für eine Tonne oder Gewölbe. Eine Zweitverwendung ist bei diesen Hölzern ebenfalls auszuschließen. Diese Bauphase wird im Verlauf des Jahres 1328 durchgeführt worden sein. In das Jahr 1749/ 50 (d) datiert ein jüngeres Deckengebälk, welches nach Aufgabe der Tonne heute über dem Chor liegt. Diese beiden zeigen ebenfalls keine Anzeichen einer Wiederverwendung. Sie weisen auf der Mauerschwelle auch nur ein sehr geringes Auflage auf.
Dachbalken zwischen dem Gebälk von 1224 weisen ein Felldatum von 1768/ 69 (d) auf. Sie datieren eine Baumaßnahme um 1769. Die beiden weisen ebenfalls keine Anzeichen einer Wiederverwendung auf. Nachdem sie ähnliche Blattsassen wie die Dachbalken von 1224 aufweisen, muss man davon ausgehen, dass diese jüngeren Balken eine Reparaturmaßnahme darstellen, welche sich nach dem noch vorhandenen romanischen Dachwerk ausrichtete.
Seit 1850 dient die Kirche als Friedhofskirche.


1. Bauphase:
(1224)
Bohrproben aus der Dachbalkenlage über dem Langhaus der Friedhofskirche stammen aus dem Jahre 1223/ 24 (d). Sie datieren die Reste eines romanischen Dachwerkes. Diese Deckenbalken weisen keine Anzeichen für eine Wiederverwendung auf. Ihre Abfederung wird im Verlaufe des Jahres 1224 angenommen.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein

2. Bauphase:
(1328)
Die Deckenbalken, die den größten Abschnitt der Dachbalkenlage über dem Langhaus sowie einer Mauerschwelle im Bereich des Chores bilden, weisen einheitlich eine Winterfällung von 1327/ 28 (d) auf. Durch die Anordnung der Blattsassen nahe der Mauerkrone lässt sich zwischen Sparren und Deckenbalken ein Kräftedreieck im Traufbereich rekonstruieren, wodurch eine Durchgängigkeit der Dachbalken (Deckenbalken) nicht mehr erforderlich wurde. Somit wurde der Dachraum frei für eine Tonne oder Gewölbe. Eine Zweitverwendung ist bei diesen Hölzern ebenfalls auszuschließen. Diese Bauphase wird im Verlauf des Jahres 1328 durchgeführt worden sein.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

3. Bauphase:
(1749 - 1750)
In das Jahr 1749/ 50 (d) datiert ein jüngeres Deckengebälk, welches nach Aufgabe der Tonne heute über dem Chor liegt. Diese beiden zeigen ebenfalls keine Anzeichen einer Wiederverwendung. Sie weisen auf der Mauerschwelle auch nur ein sehr geringes Auflage auf.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

4. Bauphase:
(1769)
Dachbalken zwischen dem Gebälk von 1224 weisen ein Felldatum von 1768/ 69 (d) auf. Sie datieren eine Baumaßnahme um 1769. Die beiden weisen ebenfalls keine Anzeichen einer Wiederverwendung auf. Nachdem sie ähnliche Blattsassen wie die Dachbalken von 1224 aufweisen, muss man davon ausgehen, dass diese jüngeren Balken eine Reparaturmaßnahme darstellen, welche sich nach dem noch vorhandenen romanischen Dachwerk ausrichtete.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

5. Bauphase:
(1850)
Friedhofskirche seit 1850
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Friedhofskirche St. Peter befindet sich im Nordosten von Langenau und wird von der Friedhofsmauer umschlossen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Langgestreckter Saalraum mit flacher Deckung.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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