Objekt(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock

ID: 150077615319
Datum: 03.08.2017
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Objektdaten

Straße: Suppengasse
Hausnummer: 20
Postleitzahl: 78628
Stadt: Rottweil
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Rottweil (Landkreis)
Gemeinde: Rottweil
Wohnplatz: Rottweil
Wohnplatzschlüssel: 8325049025
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die dendrochronologische Altersbestimmung datiert das Dachwerk des Wohnhauses auf das Jahr 1429/ 30 (d). Bis in die 1980er Jahre diente das Wohnhaus als Gasthaus Rebstock. darauf verweist der gusseiserne Ausleger mit Rebstock über dem Eingang. Die Fassade wurde zwischen 2002-2006 saniert.


1. Bauphase:
(1429 - 1430)
Abzimmerung des Dachwerkes (d).
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

2. Bauphase:
(1900 - 1985)
Das Gasthaus Rebstock war vermutlich von Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre hier untergebracht.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus

3. Bauphase:
(2002 - 2006)
Sanierung der Fassade im Zeitraum von 2002-2006.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Konstruktionsdetail:
  • Verwendete Materialien
    • Putz
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Besitzer(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Südostansicht / Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock in 78628 Rottweil (Landesamt für Denkmalpflege Freiburg, Bildarchiv)

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung
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Beschreibung(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Wohnhaus befindet sich nahezu am südlichen Ende der in der Altstadt gelegenen Suppengasse. Es steht traufständig an der nach Süden abfallenden Straßenseite.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit traufseitigem Satteldach, das nach Süden halb abgewalmt ist und hier einen Dacherker besitzt. Das Obergeschoss zeigt einen polygonalen Eckerker. Die Fenster und Eingangstür weisen Holzgewände auf. Die durch Treppen erhöhte, hölzerne Eingangstür ist zweiflügelig und mit Oberlicht versehen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Der traufständige Massivbau bildete eventuell den baulichen Abschluß im Süden der Suppengasse. Darauf deutet zumindest die einseitige Walmausbildung des an der Rücktraufe angehobenen Satteldaches hin.
Bestand/Ausstattung: Gusseiserner Ausleger mit Rebstock über dem Eingang (vermutlich spätes 19./ frühes 20. Jh.).
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Konstruktionen(11751): Wohnhaus, ehem. Gasthaus Rebstock Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit Halbwalm-/Zweidrittelwalm
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Türen
    • Fenstererker
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Verwendete Materialien
    • Putz
Konstruktion/Material: Gerüst:
Drei Pfetten je Dachseite unterstützen die mit drei angeblatteten Kehlbalken ausgestatteten Sparrenpaare. Die Sparren selbst sind entsprechend dem Dachquerschnitt unterschiedlich lang ausgebildet. An der Rückseite enden sie am unteren Kehlbalken mit Verblattung, während sie an der Gassenseite in die Dachbinderbalken bzw. in die kurzen Stichbalken der Leergebinde eingezapft sind. Beidseitig verblattete Winkelhölzer stabilisieren zusätzlich den Knotenpunkt.
Die maximal über 3,30m gespannten Pfetten werden im 1.DG durch ein fünffaches Stuhlgerüst unterstützt. Im 2.DG ist es dreifach, im 3.DG nur noch zweifach ausgeführt. Eine Firstpfette fehlt. Das Dachwerk besitzt kurze, über einen Dachstock abgezimmerte Gerüstständer.

Quergefüge
Eine ausgeprägte Gefügeausbildung von kurzen Steig-, Fuß- und Kopfbändern in Kombination mit durchlaufenden Scherbändern sichern die Querbinder.

Längsgefüge
Die konstruktive Winkelsicherung der Gerüstkonstruktion erfolgt ausschließlich über Kopfbänder. Für die Unterstützung des einstigen Halbwalmes ist im 2.DG eine zusätzliche Stuhlquerachse als Walmbock ausgeführt.

Sonstiges:
Das rauchschwarze Dach ist aus Nadelholz abgezimmert. An der Gassentraufe kann die Anlage eines Ladegiebels vermutet werden. Die Dachneigung beträgt 45 Grad.