Objekt(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Wohnhaus, ehem. Winzerhaus

ID: 126618534315
Datum: 30.01.2019
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Objektdaten

Straße: Mühlenstraße
Hausnummer: 17a
Postleitzahl: 97877
Stadt: Wertheim
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Main-Tauber-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Wertheim
Wohnplatz: Wertheim
Wohnplatzschlüssel: 8128131047
Flurstücknummer: 591 (17a)
Historischer Straßenname: Mühlenviertel
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Geo-Koordinaten: 49,7572° nördliche Breite, 9,5186° östliche Länge
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungEhem. Gärtner- bzw. Pflanzenhaus (Tauberhofgarten), Kurt-Lutz-Straße 2 (97877 Wertheim)
Bauforschung und Restaurierungehem. Wohnhaus, Zollgasse 1 (97877 Wertheim)
BauforschungFachwerkhaus (97877 Wertheim, Gerbergasse 10)
BauforschungFachwerkhaus (97877 Wertheim, Gerbergasse  12)
BauforschungGebäudekomplex (97877 Wertheim, Gerbergasse  10/12)
BauforschungObere Hofapotheke, Rüdigerhof (97877 Wertheim, Marktplatz 3)
Bauforschung und RestaurierungWohn- und Geschäftshaus (97877 Wertheim, Hospitalstraße 7)
BauforschungWohnhaus, Friedleinsgasse 17 (97877 Wertheim)
BauforschungWohnhaus, ehem. Winzerhaus, Mühlenstraße 19 (97877 Wertheim)
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Bauphasen(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude Mühlenstraße 17a in Wertheim wurde lediglich augenscheinlich begutachtet. Inschriften oder dendrochronologische Datierungen sind hier leider nicht vorhanden. Auch im Staatsarchiv Wertheim ließen sich nur wenige Hinweise zur Baugeschichte finden. Dennoch sollen die groben Daten zur Baugeschichte, wie sie sich vor allem stilistisch einordnen lassen, hier aufgeführt werden.
Der Gewölbekeller dürfte aufgrund seiner baulichen Ausformung und der Mauerungstechnik einem Vorgängergebäude zuzuordnen sein. Hier spricht alles für eine spätmittelalterliche Entstehungszeit im 14./ 15. Jahrhundert.
Das straßenseitige „Haupthaus“ mit seinen barocken Merkmalen (geohrte Fenstergewände, Mansarddach) dürfte in die Mitte des 18. Jahrhunderts zu datieren sein.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dürfte der nordöstliche „Anbau“ über dem bereits bestehenden, gewölbten Kellerraum im Erdgeschoss entstanden sein. Somit ist hier eigentlich nicht wirklich von einem Anbau zu sprechen, sondern vielmehr von einer nachträglichen Aufstockung oder Veränderung des rückwärtigen Gebäudeteils.


1. Bauphase:
(1300 - 1499)
Gewölbekeller des Gebäudes Mühlenstraße 17a wohl auf Vorgängerbau zurückgehend und spätmittelalterlich zu datieren.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Untergeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt

2. Bauphase:
(1750)
Entstehung des Haupthauses (Mühlenstraße 17a) aufgrund seiner barocken Merkmale um die Mitte des 18. Jh.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine

3. Bauphase:
(1850 - 1899)
Entstehung des nordöstlichen Anbaus über dem Gewölbekeller im EG; daher eigentlich Aufstockung bzw. Veränderung des rückwärtigen Gebäudeteils.
Umbau des rückwärtigen Gebäudes von Mühlenstraße 19 und Ergänzung durch Satteldach-
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
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Besitzer(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Ansicht Westfassade, Mühlenstraße 17a (links im Bild) / Wohnhaus, ehem. Winzerhaus in 97877 Wertheim (Juan Sanchez)

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzuntersuchung und Aufmaß
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Beschreibung(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Wohngebäude Mühlenstraße 17a befindet sich innerhalb der so genannten Mühlenvorstadt, die als spätmittelalterliche Vorstadt südöstlich der historischen Kernstadt von Wertheim liegt. Die Mühlenstraße verläuft hier am Fuß eines Abhangs zur Tauber, so dass die Gebäude östlich der Straße teilweise tief in den Hang eingeschnitten sind.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Bei dem Gebäude Mühlenstraße 17a handelt es sich um ein giebelständiges, zweigeschossiges Wohnhaus, welches durch seine Hanglage zur Mühlenstraße hin dreigeschossig wirkt. Über massiv gemauerten Keller- und Erdgeschosszonen erhebt sich ein verputztes Fachwerk- Obergeschoss. Nach oben schließt das Gebäude mit zwei Dachgeschossebenen unter einem Mansarddach mit Schleppgauben ab. Die straßenseitige Fassade wird in den Massivgeschossen durch Eckquaderungen, geohrte Fenstergewände und ein korbbogiges Kellertor akzentuiert. Nordöstlich des „Haupthauses“ befindet sich ein zweigeschossiger Anbau mit Satteldach, dessen Traufe auf der nordwestlichen Seite nachträglich angehoben wurde, so dass sich der Anbau von dieser Seite dreigeschossig zeigt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Gebäude Mühlenstraße 17 ist vollflächig unterkellert. Hier befindet sich ein stattlicher Gewölbekeller. Im Erdgeschoss befindet sich eine Wohnung sowie im nordöstlichen „Anbau“ ein gewölbter Kellerraum. Das Obergeschoss ist ebenfalls zu Wohnzwecken ausgebaut. Das 1. Dachgeschoss bzw. Mansardgeschoss nimmt ebenfalls eine Wohnung auf. Das 2. Dachgeschoss ist unausgebaut und dient zu Lagerzwecken.
Da es zu dem Gebäude keine Bestandspläne gibt, können an dieser Stelle leider keine genaueren Aussagen zur historischen Grundrissgliederung und Nutzungsstruktur gemacht werden.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(12361): Wohnhaus, ehem. Winzerhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Mansarddach/-helm
    • Satteldach
    • Schleppgaube(n)
  • Mischbau
    • Innenwand aus Holz
    • Obergeschoss(e) aus Holz
    • Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
Konstruktion/Material: Mühlenstraße 17a:
Über einem massiv gemauerten Gewölbekeller erheben sich die ebenfalls massiv gemauerten Außenwände des Erdgeschosses. Die Innenkonstruktion des Erdgeschosses als auch das gesamte Obergeschoss wurde in Fachwerk- Bauweise errichtet. Da das Gebäude bis zum 1. Dachgeschoss komplett ausgebaut ist, kann hier keine Aussage zur historischen Fachwerkkonstruktion und zum Dachtragwerk gemacht werden. Lediglich das 2. Dachgeschoss ist unausgebaut. Hier verlaufen jedoch nur die Sparrenpaare, welche aus Nadelholz gefertigt wurden.