Hauptstrasse 13 (Mosbach)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Altes Rathaus

ID: 291312129059  /  Datum: 12.10.2009
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Marktplatz
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 73441
Stadt: Bopfingen
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Ostalbkreis (Landkreis)
Gemeinde: Bopfingen
Wohnplatz: Bopfingen
Wohnplatzschlüssel: 8136010005
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Wohnhaus, Härtsfeld 33 (73441 Bopfingen)
Steinhaus, ehem. Stadthaus des Klosters Neresheim (73441 Bopfingen, Härtsfeld 35)
Ehemaliges Amtshaus, Bopfingen (Bopfingen, Marktplatz 1)
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Ehem. Seelhaus, heute Museum (73441 Bopfingen, Spitalplatz 1)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude wurde 1585/86 (d, i) als Amtssitz für den reichsstädtischen Syndikus durch den Nördlinger Baumeister Wolfgang Waldberger erbaut und war seit 1604 Amtssitz des Stadtschreibers. Für 1887 (a) ist eine umfassende Renovierung des Rathauses nachgewiesen. 1928 (a) fand die grundlegende Sanierung der Fassade unter Architekt Albert Schieber, Stuttgart und die Erneuerung der alten Rathausuhr durch Kunstmaler Berger, Stuttgart statt. Zeitgleich fertigte der Schwäbisch Gmünder Bildhauer Fehrle das Relief des reichsstädtischen Adlers in einer Nische des Gebäudes. Für 1938 (a) ist ein Neuanstrich des Rathauses. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Rathaus erneut frisch gestrichen und umfassende Renovierungsmaßnahmen 1960/61 (a) folgten.1988 (a) wurde die Kassettendecke im 1. OG instand gesetzt und 2001 (a) ein neuer Glockenturm aufgesetzt.


1. Bauphase:
(1585 - 1586)
Erbauung des Gebäudes 1585/86 (d, i) als Amtssitz des reichsstädtischen Syndikus durch den Nördlinger Baumeister Wolfgang Waldberger
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1604)
Seit 1604 Amtssitz des Stadtschreibers
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1887)
Umfassende Renovierung des Rathauses 1887 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1928)
1928 (a) grundlegende Sanierung der Fassade unter Architekt Albert Schieber, Stuttgart. Erneuerung der alten Rathausuhr durch Kunstmaler Berger, Stuttgart. Fertigung eines Reliefs des reichsstädtischen Adlers in einer Nische des Gebäudes durch den Schwäbisch Gmünder Bildhauer Fehrle.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1938)
1938 (a) Neuanstrich des Rathauses
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1945 - 1946)
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Rathaus erneut frisch gestrichen.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

7. Bauphase:
(1960 - 1961)
Umfassende Renovierungsmaßnahmen 1960/61 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1988)
1988 (a) Instandsetzung der Kassettendecke im 1. OG
Betroffene Gebäudeteile:
keine

9. Bauphase:
(2001)
Abbau des alten, einsturzgefährdeten Glockenturms und Wiederaufbau eines neuen Glockenturmes 2001 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

10. Bauphase:
(2003 - 2006)
Grundlegende Sanierung des Rathauses 2003-2006 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzanalyse
  • Archäologische Befundaufnahme im EG
  • Bestandsaufnahme und Fotodokumentationen zur Tragwerksuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Zentral im Ort gelegenes, repräsentatives Gebäude.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Rathaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Alte Rathaus in Bopfingen setzt sich aus zwei Massivgeschossen - dem Erd- und dem Zwischengeschoss - , einem Fachwerkstock und drei Dachstockwerken unter einem Satteldach zusammen. Die Grundfläche ist nahezu quadratisch und giebelständig zur Hauptstraße ausgerichtet. Zur Erschließung der Obergeschosse ist seitlich ein Treppenturm mit Wendeltreppe angeordnet.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Erdgeschoss, die so genannte Schranne, ist recht hoch und durch drei breite Tore und eine schmälere Türe zugänglich. Später eingebaute Trennwände teilen die große Halle in einzelne Funktionsbereiche ab. Ein Raster von drei auf drei Ständern auf hohen Steinsockeln trägt die längslaufenden Unterzüge und das quer zur Firstrichtung verlegte Deckengebälk. Jeweils die drei Ständer, die zusammen einen Unterzug tragen, bilden eine zusammengehörige Gruppe.
Das Zwischengeschoss ist über den Treppenturm erschlossen.
Der über dem Zwischengeschoss abgezimmerte Fachwerkstock mit dem Ratssaal und die Dachkonstruktion wurden im Rahmen der Untersuchungen nicht weiter betrachtet.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Decken
    • Balkendecke
  • Gestaltungselemente
    • Zierglieder im Steinbau
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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