Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohn- und Geschäftshaus

ID: 186026250214  /  Datum: 20.08.2018
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 21
Postleitzahl: 89584
Stadt: Ehingen
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Alb-Donau-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Ehingen (Donau)
Wohnplatz: Ehingen (Donau)
Wohnplatzschlüssel: 8425033012
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Nach der dendrochrologischen Untersuchung erfolgte 1672 (d) die Abzimmerung des Fachwerkgerüstes als Stockwerksbau.


1. Bauphase:
(1672)
Abzimmerung des Fachwerkgerüstes als Stockwerksbau (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • Geschossgerüst

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Geschäftshaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Am Westgiebel und an den beiden Traufen kragt das Gebäude stockwerkweise aus. Der östliche Giebel kragt nicht aus. Er besitzt aber im 1. Oberstock eine über die gesamte Hausbreite laufende Galerie. Der 1. Oberstock besitzt noch seine ursprüngliche Grundrissgliederung und Nutzung aus der Erbauungszeit. In der Zone 1 ist er zweischiffig und in den Zonen 2 und 3 dreischiffig gegliedert. Die außergewöhnlich große Stube in Zone 1 besitzt eine Kassettendecke, die möglicherweise noch aus der Erbauungszeit stammt. Die gefangene Kammer im nördlichen Schiff wird von der Stube aus erschlossen. Zwischen Stube und Küche steht noch die massiv gemauerte Bruchsteinwand mit ihren Feuerungsöffnungen zum ehem. Kachelofen. Die Erschließungszone mit seiner vertikalen Stockwerkerschließung liegt im mittleren Schiff von Zone 2 und 3. Von hier aus besteht ein Zugang zur offenen überdachten Galerie. Sie datiert ebenfalls in die Erbauungszeit. An ihrem nördlichen Ende liegt der Abtritt.
Der 1. Dachstock war ursprünglich als offener Dachraum angelegt worden. Sein Grundriss gliedert sich zweischiffig und dreizonig.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Mischbau
    • Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
  • Decken
    • Kassettendecke
  • Holzgerüstbau
    • allgemein
Konstruktion/Material:
Das Fachwerkgerüst des untersuchten Gebäudes wurde als Stockwerkbau im Verlauf des Jahres 1672 abgezimmert.

Das Dachwerk wurde zweistöckig mit Spitzboden abgezimmert. Im 1. Dachstock steht ein zweifach liegender Stuhl. Seine Mittelpfette wird mit einem einfach stehenden Stuhl unterstützt. Verblattet sind nur noch der Hahnbalken mit den Sparren sowie die Kopfbänder mit den Stuhlständern der beiden Giebel. Alle anderen Hölzer sind miteinander verzapft.
Das Erdgeschoss ist aufgrund seiner Ladennutzung verändert worden. Erhalten sind aber noch die beiden Längsunterzüge, deren Achsen sich im 1. Oberstock fortsetzen.

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