Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 171316109004  /  Datum: 24.06.2009
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Spitalstraße
Hausnummer: 9a
Postleitzahl: 73430
Stadt: Aalen
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Ostalbkreis (Landkreis)
Gemeinde: Aalen
Wohnplatz: Aalen
Wohnplatzschlüssel: 8136088001
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde im Jahr 1651 (d) erbaut. Innerhalb der städtischen Baustruktur ist die noch in der mittelalterlichen Tradition stehende Fachwerkkonstruktion als ein seltenes Wohnhausbeispiel für eine der niederen sozialen Schicht angehörende Nutzerfamilie anzusehen.


1. Bauphase:
(1651)
Erbauung des Gebäudes 1651 (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(2006)
Abbruchantrag 2006
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzanalyse und dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude steht in Ecklage von Mittelbach- und Spitalstraße innerhalb der historischen Altstadt von Aalen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Bei dem Gebäude handelt es sich im Kern um einen zweigeschossigen Fachwerkbau mit abschließendem Satteldach.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Bedingt durch die Gerüstgliederung sind sowohl im EG wie im OG vier Raumeinheiten anzunehmen. Im OG ist diese historische Konzeption noch weitgehend erhalten. Neben den giebelseitigen Wohnräumen sind im rückwärtigen Grundrissbereich die Küche und das Treppenhaus angelegt. Die Abtrennung des Baderaumes erfolgte erst im 20. Jahrhundert.
Anders als im OG ist im EG die ursprüngliche Gliederung nur noch in Ansätzen erkennbar. Sie bezieht sich im Prinzip nur noch auf die mittige Querachse, wobei innerhalb der Achse keine alte Wandfüllung mehr vorhanden ist.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Geringer Umfang historisch relevanter Bausubstanz (erhebliche Schäden).
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
  • Decken
    • Balkendecke
  • Holzgerüstbau
    • Geschossgerüst
Konstruktion/Material:
Das tragende Gerüst bildeten insgesamt sechs Eichenständer. Sie reichen in einer Länge von der Gründungsebene bis zur Dachbasis. Zum heutigen Zeitpunkt sind noch vier Ständer nachgewiesen. Das Ständergerüst gliederte den Grundriss beider Unterbauebenen in zwei Schiffe und in zwei Zonen.
Analog zum Gerüst ist auch das Gefüge über die Höhe beider Geschossebenen ausgeführt. Dies trifft zumindest auf die Außenwände zu. Hier sind hohe, beidseitig verzapfte Wandstreben eingebaut.
Das tragende Dachgerüst bildet eine zweifach stehende Stuhlkonstruktion in drei Querachsen. Das Stuhlgerüst unterstützt ein verzapftes Kehlgebälk. Die Sparren sind mit den Dachbalken verzapft. Soweit erkennbar wurde nur Nadelholz abgezimmert. Die Aussteifung erfolgt durch ein verblattetes Gefüge. In Querrichtung sind bzw. waren dazu Steigbänder, und in Längsrichtung wurden Kopfbänder eingebaut.

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