Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 159970804312  /  Datum: 04.05.2023
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Gerberstraße
Hausnummer: 23
Postleitzahl: 79780
Stadt-Teilort: Stühlingen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Waldshut (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8337106026
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude wurde im Jahr 1550 (d) an die bereits bestehende Stadtmauer, womöglich auf einem Restgrundstück, angebaut. Dieses Gebäude erhielt einige Jahre später, 1584 (d), ein neues Dach. Die beiden nachträglich hinzugefügten Gewölberäume und die Heizkammer im Erdgeschoss können mit der zeitweisen Funktion des Hauses als Gerberei in Verbindung gebracht werden. Später wurde das Gebäude landwirtschaftlich genutzt. Weitere Grundrissveränderungen in allen Geschossen sind zeitlich nicht näher bestimmt.


1. Bauphase:
(1262)
Errichtung der Stadtmauer kurz nach der Gründung der Stadt Stühlingen, deren Ersterwähung 1262.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
    • Stadtmauer

2. Bauphase:
(1550)
Aufrichtung des Holzgerüstes von Erd- und Obergeschoss, 1549/50 (d). Wehrmauer spätestens zu diesem Zeitpunkt wohl ohne Funktion.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

3. Bauphase:
(1584)
Dachwerk, 1583/84 (d). Dieses konnte über die Mauerkrone der Wehrmauer hinweggezogen werden, damit verbunden Aufgabe des Wehrgangs und ggf. auch Verringerung der Mauerhöhe.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

4. Bauphase:
(1966)
Einbau einer Garage.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Südwesten / Wohnhaus in 79780 Stühlingen (06.2018 - S. King)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Analyse

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude steht im südöstlichen Teil der Stühlinger Kernstadt, unmittelbar an der Stadtmauer, traufständig zur Gasse.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gebäude erhebt sich mit zwei Vollgeschossen und einem traufständig zur Gasse gerichteten Satteldach auf annähernd gleichseitiger Grundfläche. Das Dach wird von Staffeln überragt. Rückseitig lehnt das Gebäude an den westlichen Stadtmauerzug und bildet mit den Nachbarhäusern eine traufständige Häuserreihe, wovon das südliche die gleiche Tiefe besitzt, das nördliche aber erheblich zurückspringt. Außerhalb der früheren Wehrmauer liegt im Bereich des früheren Wehrgrabens ein deutlich tieferliegendes Gartengelände, in das sich eine Terrasse auf Erdgeschossniveau schiebt.
Die Grundfläche des Gebäudes hat die Form eines gedrungenen Trapezes, indem sich der Abstand zwischen den Giebelwänden nach Osten hin weitet und beide Giebelwände etwa orthogonal zum jeweiligen Abschnitt der geknickten Wehrmauer ausgerichtet sind. Insofern erscheint das Gebäude wie ein Rest- bzw. Gelenkstück innerhalb der Häuserzeilen nördlich und südlich der Knickstelle, wobei auffällt, dass es zusammen mit dem südlichen Nachbargebäude deutlich vor die Flucht der übrigen Häuser springt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Erdgeschoss und Keller
Das Erdgeschoss ist heute in Längsrichtung in zwei Zonen unterteilt. Die straßenseitige Zone wird von einem Wohn- oder Werkstattraum im Nordosten, dem mittigen Flur und einem Garagenraum eingenommen. Eine zweite Garage südlich setzt sich bis zur Rückseite fort. Die hintere Zone besteht aus zwei gewölbten Räumen.
Die Südwand des nordöstlichen Eckraumes dürfte bauzeitlich sein. Die Wand auf der anderen Seite des Hausflures wies einen anderen Wandaufbau auf. Die dritte Querwand dürfte im Vergleich mit dem Obergeschoss einst eine leicht verschwenkte Ausrichtung aufgewiesen haben. Von einer Längsachse ist nur ein kurzes Teilstück vor der Südwand einsehbar, dessen breite Fasen an der Unterseite einen frei gespannten Unterzug zu erkennen geben, wonach zumindest ein größerer Teil der Geschossfläche von einem großen offenen Raum eingenommen wurde. Die hintere, westliche Hälfte der Grundfläche wird heute fast zur Gänze von zwei gewölbten Räumen eingenommen, die sich jedoch nur teilweise in das Gliederungssystem einpassen und besagten Unterzug eingemauert haben, womit sie, wie auch der schmale Gang hinter dem Nordostraum, nicht dem ursprünglichen Bestand angehören.
Innerhalb des Hausflurs führt eine Treppe nach unten. Wie die Lage der bauzeitlichen Türöffnung in den Nordostraum nachweist, lag die Kellertreppe seit jeher unter einer Falltür. Der Kellerraum entspricht in etwa der Ausdehnung des Nordostraums und besitzt ein Tonnengewölbe mit einem Scheitel in Ost-West-Richtung.

Obergeschoss
Im Obergeschoss ist die ursprüngliche Grundrissgliederung recht gut nachvollziehbar. Entlang eines, die ganze Haustiefe durchmessenden Flurs reihten sich an der Nordwand drei Räume auf: straßenseitig eine Stube, dahinter eine Küche und nach hinten ein weiterer Raum. Eine weitere Kammer lag straßenseitig auf der anderen Seite des Flurs. Entlang der Rückwand des Hauses war südlich des Flurs vermutlich ein schmaler Gang abgetrennt, nachzuweisen durch eine breite Nut für eine hölzerne Füllung im dortigen Ständer, die allerdings kein eigenes Rähm besaß. Naheliegend wäre hier ein Gang zu einem außenliegenden Abort zu vermuten, dessen Entsorgung direkt in den Bereich des Wehrgrabens erfolgte. Die verbliebene Fläche war – soweit nachvollziehbar – ungegliedert, zugänglich durch eine Türöffnung vom Flur her, die als einzige ihren Sturzriegel mit Eselsrücken bewahren konnte.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Die beiden großen Gewölberäume im Erdgeschoss wurden nachträglich eingebaut. Wie das kurze sichtbare Stück eines nord-südlich verlaufenden Unterzugs zeigt, wurde mit der östlichen Stirnwand der Räume eine neue Längsachse geschaffen. Südlich der Gewölberäume wurde noch Raum für einen schmalen Gang belassen, um unabhängig davon einen Durchgang nach hinten zu ermöglichen. Zusammen mit den Gewölberäumen entstand ein schmaler Raum in der Mitte an der Nordseite mit Rauchfang und gemauerter Feuerwand zum Nordostraum, wo zuvor eine Fachwerkwand bestand. Dieser Raum wurde nachträglich noch ein Stück ins Mauerwerk hinein erweitert, während von den Kaminschürzen die frühere Wandflucht noch nachgezeichnet wird. Hätte er allein zur Beheizung des Eckraumes gedient, wäre die Erweiterung nicht notwendig gewesen, sodass hier eine Feuerstelle für einen Handwerksbetrieb zu vermuten ist. Der nördliche Garagenraum weist ein Gebälk auf, das anders als zu erwarten nord-südlich gespannt ist, seiner Machart aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert herrühren und in der Funktion als Stalldecke eingebaut worden sein dürfte. In den 1960er Jahren erfolgte der Ersatz der straßenseitigen Traufwand in ganzer Länge durch HLZ-Mauerwerk. Verbunden damit wurde die Decke des südlichen Garagenraums modern ersetzt und ein in den Dachraum reichender Aufzugsschacht geschaffen.
Ein früher Umbau im Obergeschoss diente der Belichtung der im Inneren der Grundfläche liegenden Küche: schmaler Gang zur Rücktraufe mit Fensteröffnung. Da dies auf Kosten des rückwärtigen Raums geschah, wurde diese zum Ausgleich in die Küche hinein etwas verlängert. Bei einer weiteren Veränderung im Raumgefüge wurde der östliche Teil der südlichen Flurwand entfernt, um den Flurbereich und die anschließende straßenseitige Kammer zu zwei Kammern gleicher Größe neu aufzuteilen. Die frühere Zugangstür vom Flur in die Stube diente fortan als Zugang zu den Kammern, was eine neue Stubentür erforderlich machte. Dafür wurde ein Stück von der Küche abgetrennt, um auf diese Weise von Westen her in die Stube zu gelangen.
In den 1960er Jahren wurde die straßenseitige Wand in ganzer Höhe durch HLZ-Mauerwerk ersetzt. Zugleich schuf man neue Räumlichkeiten in der Mitte der südlich des Flurs gelegenen Grundfläche, Badezimmer und Toilette ohne Außenfenster. Dazwischen konnte man zur südlichen der beiden straßenseitigen Kammern gelangen. In der Südwestecke richtete man eine große Kammer ein.

Im 1. Dachgeschoss wurde der nördliche Teil durch eine Trennwand in eine westliche und eine östliche Hälfte geteilt. Diese ist als dreifach verriegelte Fachwerkwand mit ausgemauerten Gefachen aufgebaut und besitzt mittig eine Türöffnung, deren Türblatt ein altertümliches Schloss aufweist. Später erfolgte in der westlichen Hälfte die Abtrennung eines Flurbereichs durch eine Wand mit eingenuteter Bretterfüllung, was die Anlage einer Türöffnung zur östlichen Hälfte notwendig machte. Im südlichen Teil wurde ein Unterzug nachträglich eingebaut.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Gestaltungselemente
    • Staffelgiebel
  • Mischbau
    • Innenwand aus Holz
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material:
Wehrmauer
Die erdgeschossige Rückwand des Gebäudes beschreibt einen ins Gebäude einspringenden Knick und besitzt eine auffällige Mauerstärke (nördlich des Knicks 110 cm, südlich 140 cm). Die dadurch entstehenden beiden Außenfluchten setzen sich in der Nachbarbebauung fort. Es handelt sich um die frühere Wehrmauer. Zu dem auffälligen Knick könnte es durch topografische Randbedingungen gekommen sein, denen beim Bau der Mauer gefolgt werden musste, doch die aufgrund der unterschiedlichen Mauerstärken vermuten lassen, dass es sich um eine Erweiterung des Stadtgebietes handelt.
Im Obergeschoss misst die Mauerstärke nördlich der Knickstelle lediglich knapp 90 cm mit entsprechendem Versprung auf der Innenseite. Als Brustwehr eines Wehrgangs wäre die Mauerstärke immer noch zu groß und die Höhe der Mauer zu gering. Zwischen dem untersuchten und dem südlich anstoßenden Nachbarhaus befindet sich ein ausladender, geböschter Strebepfeiler, der außen angesetzt wurde, sicherlich um eine beginnende Neigung der Mauer aufzuhalten.

Die Entstehungszeit der beiden Giebelwände, die zugleich gemeinsame Scheidewände zu den Nachbarhäusern bilden, ist fraglich. Die nördliche Giebelwand könnte älter sein, denn eine Stelle mit dicker Rußkruste wird unter dem Verputz sichtbar, die weit westlich des bestehenden Kamins liegt und folglich von einem Gebäude geringerer Tiefe herrühren dürfte. Zumindest für den vorspringenden Teil der nördlichen Giebelwand ist es naheliegend, dass er in Verbindung mit dem Bau des untersuchten Gebäudes erbaut wurde.
Die Staffeln beider Giebel haben ihr Gefälle zum Gebäude gerichtet, sind also zusammen mit dem Bau des Hauses bzw. dem erneuerten Dachwerk entstanden. Sollte jedoch die Stadtmauer gleichzeitig mit der Aufrichtung des Dachwerks verändert worden sein, müsste zumindest ein Teil der Staffel verändert oder neugeschaffen worden sein.
Die südliche Giebelwand erscheint als homogene Mauerscheibe. Ein ins Mauerwerk laufender Deckenbalken, der Teil des um 1550 errichteten Holgerüstes ist, belegt, dass das Giebeldreieck entweder in Verbindung mit dem Bau des Gebäudes oder des Dachwerks neu erbaut worden war.
Die straßenseitige Ostwand des Hauses besteht über die Höhe von Erd- und Obergeschoss aus modernem HLZ-Mauerwerk. Ursprünglich handelte sich wohl um ein Ständergerüst mit Fachwerkfüllung.

Im Erdgeschoss haben sich Teile des bauzeitlichen Holzgerüsts erhalten: z. B. in der Südwand des nordöstlichen Eckraumes mit einer Tür und einem Wandfeld mit zweifach verriegeltem Fachwerk und Feldstrebe sowie ost-westlich gespannte Deckenbalken. Die Fachwerkwand auf der anderen Seite des Hausflures hatte aufgrund von abweichenden Höhenlagen wohl einen anderen Aufbau.

Die Innenwände im Obergeschoss bestanden zum größten Teil aus Fachwerkfüllungen. Von den drei nördlichen Räumen gehören nur das Rähm der Flurwand, einer der Deckenbalken und der östliche Teil des Deckenbalkens unmittelbar vor der Nordwand noch der Bauzeit an, während die übrigen Deckenbalken ersetzt worden sind. Über Stube und hinterem Raum weisen sie breite Fasen und Nuten für Einschubbretter auf, wogegen beides im Bereich der Küche aussetzt. Beide Trennwände zwischen den Räumen waren identisch aufgebaut mit einem Ständer weit von der Nordwand abgerückt und zwei gegenständigen Streben, die am Kopfende zusammentrafen. Der jeweils abgerückte Ständer begrenzte offenbar eine Feuerwand. Demzufolge waren beide Räume beheizt, besaßen beschnitzte Deckenbalken und eine Einschubdecke. Somit handelte es sich offenbar um zwei Stubenräume. Die Küche hatte anfangs offenbar keine eigene Fensteröffnung.
Die Südwand der südöstlichen Kammer zeigt eine Fachwerkwerkfüllung, deren Streben gegenständig angeordnet sind, ähnlich jenen zwischen Stuben und Küche. Die Bundseite ist nach Süden gerichtet, im Unterschied zur Bundseitenausrichtung der oberhalb platzierten Querbundachse des Dachwerks, welches aber auch jüngerer Zeit herrührt. Auch die westliche Rückwand der Kammer weist Fachwerk auf, das jedoch nicht dem anfänglichen Zustand entspricht, denn anfänglich war hier eine hölzerne Wandfüllung in Nuten eingelassen.

Den Kellerraum betritt man durch eine Tür mit einem Gewände aus Tuffstein, dessen Sturzstein stichbogig ausgeschnitten ist.

Dachwerk I
Vom bauzeitlichen ersten Dachwerk konnte lediglich ein Zapfenloch mit Vernagelung nachgewiesen werden, das oberseitig ins östliche Ende jenes Rähmholzes, das die südliche Wand der straßenseitigen Kammer bildet und einst die Funktion eines Dachbalkens hatte, eingelassen ist. Es rührt von der Sprengstrebe einer liegenden Stuhlkonstruktion her. Der Dachbalken des bestehenden Dachwerks liegt ein Stück höher.

Dachwerk II, 1583/84 (d)
Anstelle des um 1550 errichteten Dachwerks wurde um 1584 ein neues Dachwerk abgezimmert. Es besaß einst drei Querbundachsen, davon zwei liegende Stuhlachsen und mittig dazwischen eine stehende, die eine geschlossene Trennwand bildet. Die liegenden Achsen haben angeblattete Kopfbänder und die Stuhlstreben reichen nicht bis zum Kehlbalken, sondern greifen in einen Versatz im Druckriegel. Die mittige Trennwand besitzt im 1. Dachgeschoss Ständer in Kombination mit Streben unter den Sparren in Kombination mit einer Fachwerkfüllung, deren Riegel in die Ständer gezapft und an die Sparren geblattet sind, sowie Feldstreben, die unten einzapfen und oben an den Kehlbalken blatten. Die Gefache sind ausgemauert und verputzt. Im 2. Dachgeschoss gibt es Firststuhlstreben, ein Firsträhm bleibt fraglich.
Da bereits eine Deckenlage vorhanden war, genügte es für das neue Dachwerk, den Einbau von Dachbalken auf die Querbundachsen oberhalb des Dachbodens zu beschränken. Die Zwischensparren gründen unten in einem zwischen die Querbundachsen eingespannten Längsholz. Die erkennbaren Abbundzeichen beziehen sich jeweils lediglich auf die einzelnen Holzverbindungen, ohne nachvollziehbare Differenzierung zwischen den Bundachsen.

Im 1. Dachgeschoss wurde der nördliche Teil durch eine Trennwand in eine westliche und eine östliche Hälfte geteilt. Diese ist als dreifach verriegelte Fachwerkwand mit ausgemauerten Gefachen aufgebaut und besitzt mittig eine Türöffnung, deren Türblatt ein altertümliches Schloss aufweist. Später erfolgte in der westlichen Hälfte die Abtrennung eines Flurbereichs durch eine Wand mit eingenuteter Bretterfüllung, was die Anlage einer Türöffnung zur östlichen Hälfte notwendig machte. Im südlichen Teil wurde ein Unterzug nachträglich eingebaut.

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