Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz

ID: 105990489115  /  Datum: 24.10.2019
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Kalvarienbergstraße
Hausnummer: 2
Postleitzahl: 79780
Stadt-Teilort: Stühlingen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Waldshut (Landkreis)
Gemeinde: Stühlingen
Wohnplatz: Stühlingen
Wohnplatzschlüssel: 8337106026
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz wurde 1785-87 nach den Plänen des Baumeisters Franz Joseph Salzmann im klassizistischen Stil errichtet. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die Kirche in mehreren Bauabschnitten umfassend renoviert und instandgesetzt.


1. Bauphase:
(1785 - 1787)
Errichtung der Kirche (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Pfarrkirche

2. Bauphase:
(2000 - 2010)
Renovierung und Sanierung
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchungen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Heiligenkreuzkirche steht nach Osten ausgerichtet und mit der Westfassade etwas von der Kalvarienbergstraße zurückgestellt südlich des Pfarrhauses, entlang der Hauptstraße von Stühlingen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Kreuzförmiger Grundriss, Langhaus mit Querhaus und eingezogenem Polygonalchor, über Westfassde Vollwalm und mittig leicht vortretendem Risalit mit Dreieckgiebel; zwischen südlichem Querhaus und Langhaus Glockenturm, Unterbau mit schmalen schießartigen Öffnungen, Obergeschoss Gesims abgesetzt, mit eingezogenen Ecken und Klangarkaden und spitz zulaufendem Turmhelm.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Saalbau mit Spiegelgewölbe und sparsamen Stukkaturen
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Einheitliche Ausstattung im Louis-XVI-Stil von Johann Friedrich Vollmar, Hochaltar und Seitenaltäre von Vollmar nach Rissen von Johann Georg Wieland, 1787.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
    • Turmhelm
  • Dachgerüst, verstärkende Einbauten
    • Kehlbalken, Kreuzbänder, Sparrenstreben etc.
Konstruktion/Material:
Dachstuhl
Der Dachstuhl besitzt eine Länge von 35,30 m, eine Breite von 12,40 m und eine Firsthöhe von ca. 7,00 m. Er stammt aus der Erbauungszeit der Kirche, die in den Jahren 1785 bis 1787 angesiedelt ist. Westseitig ist der Dachstuhl abgewalmt und mit einem vorgesetzten, gemauerten Ziergiebel ausgeführt. Ostseitig weist der Dachstuhl einen 3/8- förmigen Walmdachabschluss auf. Ebenso ist nord- und südseitig ein kleines Querschiff angehängt. Der Dachstuhl ist als liegende Konstruktion mit einem einfachen Hängewerk zu bezeichnen und wurde mit 10 liegenden Bindern und 10 Hängewerken konstruiert. Die Hängewerke besitzen einen durchlaufenden Überzug, an dem die Deckenbalken mit durchgehenden Schrauben aufgehängt sind. Die Hängesäulen wurden im Hauptschiff zweiteilig und im Chor einteilig ausgeführt und reichen bis zum First. Die Lasten in den Hängsäulen werden über Streben auf das Kehlgebälk und von dort über die liegende Binderkonstruktion in die Außenmauern abgeleitet.

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