Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Rathaus

ID: 155587021413  /  Datum: 09.03.2020
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Conradin-Kreutzer-Straße
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 88605
Stadt-Teilort: Meßkirch

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Sigmaringen (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8437078013
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
keine Angabe

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
1. Beinhaltet Bauteil: Ehem. Gasthof zum Löwen, Hauptstraße 26

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Wohnhaus, Grabenstraße 19/21 (88605 Meßkirch)
Fachwerkhaus, Hauptstraße 30 (88605 Meßkirch)
Wohnhaus, Hauptstraße 16 (88605 Meßkirch)
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Wohnhaus (Hinterhaus), Hauptstraße 28/II (88605 Meßkirch)
Sog. Kleinfelderhaus, Hauptstraße 28 (88605 Meßkirch)
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Liebfrauenkirche (88605 Meßkirch, Mengener Straße 15)
Wohnaus, Museumstraße 5 (88605 Meßkirch)
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Wohnhaus, Schloßstraße 1/I (88605 Meßkirch)
Wohnhaus, Schloßstraße 14 (88605 Meßkirch)
Wohnhaus, Wilhelm-Kraut-Straße 4 (88605 Meßkirch)
Heilig-Geist-Spital, Ziegelbühlstraße 2 (88605 Meßkirch)
12

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Zimmer’sche Chronik berichtet bereits 1457 von einem Rathaus in Meßkirch. Seit dem 16. Jh. ist das Rathaus an der jetzigen Stelle nachweisbar. Ebenfalls seit dem 16. Jh. finden sich Notizen über das Gebäude des späteren Gasthofs zum Löwen. Es war bis in das 17. Jh. das Haus der Stadtschreiberei (Stadtkanzlei), funktional also ein ‚Erweiterungsbau’ des nebenstehenden Rathauses, das als Schranne Markt- und Gerichtsort war. Eine Stadtansicht von Messkirch aus dem Jahr 1575 zeigt die Gebäudegruppe mit einigen charakteristischen Merkmalen.

Das Rathaus in Meßkirchen wurde 1899 in neubarocken Formen durch den Architekten und Bezirksbauinspektor Carl Engelhorn aus Konstanz erbaut. 1995 wurde der Rathaussaal mit seiner Kassettendecke wiederhergestellt. Die Sanierung der Sandsteinfassade im Inneren erfolgte 2008/09. (a)


1. Bauphase:
(1899)
Neuebauung des Rathauses
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Rathaus

2. Bauphase:
(1995)
Wiederherstellung Rathaussaal
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung
Konstruktionsdetail:
  • Decken
    • Kassettendecke

3. Bauphase:
(2008 - 2009)
Sanierung Sandsteinfassade Innen
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
Rathaus (88605 Meßkirch, Conradin-Kreutzer-Straße 1)

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht "Gasthof zum Löwen" und Rathaus / Rathaus in 88605 Meßkirch (2014 - Karin Uetz)
Abbildungsnachweis
Ansicht Rathaus / Rathaus in 88605 Meßkirch (2014 - Karin Uetz)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchungen
  • Bauuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude befindet sich inmitten der historischen Altstadt von Meßkirch, an der Ecke Hauptstraße und Conradin-Kreuzter-Straße.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Rathaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Dreigeschossiger Natursteinquaderbau mit Satteldach und schmalem Dachreiter mit Spitzhelm; reich gestaltete Giebel mit Voluten, Akroterien, Pilastern an der Westseite und Stufengiebeln an der Ostfassade. Das Gebäudeäußere zeigt erdgeschossig flachbogige Fenster- und Portalöffnungen; ein Stockwerkgesims bildet die Grenze zu den 1. und 2. Obergeschossen, die durch zwei-, drei- und vierfach gekuppelte Rechteckfenster, im 2. OG mit Dreieckgiebeln, und den oktogonalen Eckerker mit Zwiebelhelm im 1. OG charakterisiert sind.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Die Wandoberflächen und Decken im Gebäude sind derzeit weitgehend modern verputzt/ tapeziert und gestrichen. Die Laufoberflächen bestehen teils aus historischen Stein-, Fliesen- und Holzböden, teils sind sie mit modernen Materialien gestaltet (Industrieparkett, PVC). Bauzeitliche Türrahmen und -blätter sind in großem Umfang erhalten; es handelt sich sowohl um Holztüren als auch um Schmiedeeisentüren (letztere in Steinstöcken). Bemerkenswert die bauzeitlichen Glasfenster im Treppenhaus und die wandfeste Ausstattung (Täfer, Decken) von Bürgermeisterzimmer und Ratssaal.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Decken
    • Kassettendecke
  • Dachform
    • Dachreiter
    • Satteldach
    • Turmhelm
  • Gestaltungselemente
    • Volutengiebel
Konstruktion/Material:
Die Außenmauern des Gebäudes sind massiv, die Binnenwände weisen weitgehend Fachwerkstärke auf. Die Erdgeschossdecke wird im Hauptbaukörper von einem Kreuzgratgewölbe mit Scheidbögen gebildet, im Nebentrakt von einem weitgehend verbauten Preußischen Kappengewölbe (Decken abgehängt). Die Obergeschossdecken sind als Balkendecken ausgebildet. Das Gerüst des hölzernen Dachwerks wird über dem Hauptbau von Sprengwerk-Achsen zwischen Giebelscheiben aus Ziegel und Sandstein gebildet; über dem Nebentrakt ist das Dachwerk asymmetrisch und teils improvisiert.

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