Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Schlösschen Hohenkreuz, Scheune

ID: 119631647518  /  Datum: 18.04.2013
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hohenkreuzweg
Hausnummer: 7
Postleitzahl: 73728
Stadt-Teilort: Esslingen

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Esslingen (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8116019003
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

1. Bauphase:
(1770 - 1771)
Errichtung des Gebäudes. (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune

2. Bauphase:
(1808 - 1809)
Umbau des Tragegerüstes im Erdgeschoss. (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Kurze bauhistorische Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Scheune (Hohenkreuzweg 7) bildet zusammen mit den Gebäuden Hohenkreuzweg 1 und 5 eine bauliche Einheit (Schlösschen Hohenkreuz). Der Komplex besteht aus Haupt -und Nebengebäuden, Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die im rechten Winkel zueinander um einen Hof stehen, hinzu kommt eine ehemaligen Scheuer, die in einer Flucht mit dem Hauptbau steht.
Lagedetail:
  • Schlossanlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Scheune: Dreigeschossiges, traufständig zum Hof sstehendes Gebäude über längsrechteckigem Grundriss; es deckt ein Satteldach mit Halbwalm. Das Erdgeschoss diente als Stauraum für die Bewohner der sechs Wohnungen in den beiden Obergeschossen. Der Dachraum ist offen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Sowohl das dreischiffig und neunzonig gegliederte Erdgeschoss mit gemauerten Außenwänden; zweischiffig und siebenzonig geteilte Obergeschosse.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Ursprünglich diente die ehemalige Scheuer ausschließlich zu Lagerzwecken.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Mansarddach/-helm
Konstruktion/Material:
Ursprünglich diente die ehemalige Scheuer ausschließlich zu Lagerzwecken.
Sowohl das dreischiffig und neunzonig gegliederte Erdgeschoss mit gemauerten Außenwänden als auch die zweischiffig und siebenzonig geteilten Obergeschosse mit Außenwänden aus Fachwerk waren im Inneren völlig offen.
Der Anspruch der gesellschaftlich höhergestellten Bauherrschaft äußert sich neben der Größe der Scheuer auch in der regelmäßigen, symmetrischen Fassadenaufteilung. Sieben Fensterachsen sind in gleichen Abständen über die Traufseiten verteilt, sodass jede der ungleich breiten Zonen im Inneren der Obergeschosse eine Fensteröffnung erhält. Mittig findet sich eine schmale Erschließungszone, die im Erdgeschoss die Eingangstür aufnimmt. An den Giebelseiten sind zwei Fensterachsen symmetrisch angeordnet. Die Lage der Fensteröffnungen im Erdgeschoss unterwirft sich den vorgegebenen Achsen der Obergeschosse und nimmt keinerlei Rücksicht auf die andere Zonenteilung. Das Fachwerk der Obergeschosse und der Giebel sind regelmäßig, jedoch ohne Schmuck. Da soviel Wert auf eine regelmäßiges Fensterachsenraster gelegt wurde, die unregelmäßige, innere Zonenteilung sich jedoch im Fachwerk spiegelt und die Ordnung erheblich stört, war das Gebäude wohl von Anfang an vollständig verputzt.
Die ursprüngliche Anordnung der beiden Längsachsen im Erdgeschoss war recht eng und wurde mittels zweier neuer Längsunterzüge und zusätzlicher, querverlaufender Sattelhölzer verändert.
Auffällig ist die Erschließung des Gebäudes durch eine einfache Tür. Ein Scheunentor oder eine Aufzugsvorrichtung mit Ladeluke konnte nicht festgestellt werden.

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