Wohn- und Geschäftshaus
Bauforschung
Objektdaten
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Das Gebäude wurde 1901 nach Entwurf des Architekten Philipp Thomas gebaut. Der Bauherr war der Tabakfabrikant P.J. Landfried. Das Haus wurde auf dem damaligen Gelände der Tabakfabrik Landfried errichtet, das etwa die Hälfte des Quartiers zwischen Hauptstraße und Landfriedstraße einnahm. |
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1. Bauphase:
(1693 - 1850) |
Der Keller stammt von einem Vorgängerbau. (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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2. Bauphase:
(1901) |
Errichtung des Wohnhaus. (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Bauwerkstyp: |
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3. Bauphase:
(1950 - 1999) |
Der moderne Ladeneinbau wurde später zugefügt. 1985 Umbau des Ladens und Neugestaltung der Schaufensterzone. 1999 Umbau zweier Ladengeschäfte einschließlich der Nebenfläche und Ausbau eines Ladens zu einer Buchhandlungsfläche. (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Bauwerkstyp: |
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4. Bauphase:
(1990) |
Ausbau des Dachgeschosses. (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Raumbuch
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Gebäude ist an der Hauptstraße der Altstadt gelegen |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Bei dem Wohn- und Geschäftshaus handelt es sich um ein dreigeschossiges, traufständiges Zeilenhaus. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Ladengeschäfte. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Im Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses befinden sich zwei Ladenflächen und ein Durchgang in der Mitte. Der Durchgang erschließt den Laden rechts und das Treppenhaus in die Obergeschosse. Die Wohnungen in den Obergeschossen erstrecken sich über die vorderen Ladenflächen. Der Laden links wird frontal erschlossen. Im Hof wurde ein Anbau, der aus einer höher gelegenen Ebene und einem Tiefparterre besteht, an die beiden Läden angebaut. Die beiden Geschosse werden über Innentreppen erreicht. Rechts an den Anbau schließt sich das Hinterhaus an, das in seinem Erdgeschoss Nebenräume für den Laden bietet. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Das Gebäude wurde auf einem älteren Keller, der in Lage und Beschaffenheit als materielle Quelle zur frühen Stadtgeschichte dienen kann, errichtet. Im Inneren hat sich das Treppenhaus der Bauzeit in typischen Formen des ausgehenden 19. Jahrhunderts erhalten. |
| Bestand / Ausstattung: | Backsteinfront, fünf gekuppelte Achsen, symmetrischer Aufbau, Eckpilaster mit Teufelsfratze und Wappen, darüber Steinfiguren, Mittelachse mit Portal, ornamentierter dreiseitiger Erker und Schweifgiebel mit Kreuzblume und zwei flankierenden Figuren. Sonst Rechteck- bzw. Stichbogenfenster mit ornamentierten Giebel- und Brüstungsfeldern sowie vier Gauben. |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Die straßenseitige Schaufassade ist mit Verblendklinkern und Sandsteinverzierungen sowie mit einem mittigen Giebel bekrönten Erker gegliedert. Die vier Doppelgaupen sind jeweils in der Achse der darunter liegenden gekuppelten Fenster angeordnet. Das Gebäude ist mit einem Satteldach überdeckt. Das Tiefparterre des Anbaus im Hof ist mit preußischen Kappen überwölbt, die von doppelten T-Trägern auf Gusssäulen getragen werden. Der Erdgeschossbereich des Hintergebäudes wird seitlich durch eine eingezogene Decke in zwei Etagen eingeteilt. Das Galeriegeschoss wird von einem Stahlgerüst getragen. |


