Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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ehem. Hotel, heute Verwaltungsgebäude

ID: 261315109041  /  Datum: 15.07.2009
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Friedrich-Ebert-Anlage
Hausnummer: 22
Postleitzahl: 69117
Stadt: Heidelberg-Altstadt
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Heidelberg (Stadtkreis)
Gemeinde: Heidelberg
Wohnplatz: Altstadt
Wohnplatzschlüssel: 8221000002
Flurstücknummer: 1382
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das ehemalige Hotel wurde 1864 in als dreistöckiges Gebäude im klassizistischen Stil errichtet. Im späten 19. Jahrhundert folgte die Aufstockung der Strassenfassade (3. Obergeschoss). Um 1930 wurde das Gebäude zum Finanzamt umgebaut, wobei die Hoffassade aufgestockt wurde. Heute ist die Verwaltung des Straßenbauamtes in dem Gebäude untergebracht. In den 1950er Jahren erfolgte eine Grundsanierung. 2008 wurde das Gebäude saniert und ein Aufzug eingebaut.


1. Bauphase:
(1864)
Errichtung des Hotels.(a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Hotel

2. Bauphase:
(1885 - 1899)
Aufstockung der Straßenfassade.(a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1925 - 1930)
Um 1930 wurde das Gebäude zum Finanzamt umgebaut, wobei die Hoffassade aufgestockt wurde. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Amtsgebäude

4. Bauphase:
(2008)
2008 wurde das Gebäude saniert und ein Aufzug eingebaut.(a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

ehem. Hotel, heute Verwaltungsgebäude, Ansicht von Norden,
Urheber: Regierungspräsidium Karlsruhe, RPK, Ref. 26 / ehem. Hotel, heute Verwaltungsgebäude in 69117 Heidelberg-Altstadt

Zugeordnete Dokumentationen

  • Fotodokumentation
  • Restauratorische Untersuchung der historischen Putz- und Farbfassungen mit Hinweisen zu Baugeschichte und Neufassung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Friedrich-Ebert-Anlage liegt in der Altstadt und verläuft nur wenige hundert Meter südlich und parallel zur Hauptstraße.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Hotel
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Amtsgebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Es handelt sich um ein dreieinhalbgeschossiges, massives Traufenhaus als Putzbau in reicher spätklassizistischer Gliederung. Die Straßenfassade ist in neun Fensterachsen gegliedert, wobei der Mittelrisalit drei Fensterachsen einnimmt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Gebäude ist unterkellert. Es ist im Erdeschoss und 2. Obergeschoss dreizonig und sechsachsig gegliedert. Der Hauseingang befindet sich seitlich. In diesem sind Treppenhaus und Durchgang zum Hof, zum Nebengebäude und zu dem mittig angelegten Flur, der alle Räume erschließt, untergebracht. Im Erdgeschoss und 2. Obergeschoss befinden sich jeweils fünf Zimmer zur Strassen- und Hofseite hin. Im 1. Obergeschoss und 3. Obergeschoss ist das dritte und vierte Zimmer zum Straßenseite zusammengefügt und bilden einen großen Raum. So sind zur Straße fünf Zimmer mit einem großen Zimmer in der Mitte untergebracht. Zum Hof hin erstrecken sich fünf Zimmer und der Treppenhaus hin.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Über der reich verzierten Schaufassade erhob sich ein gleichseitiges Pultdach, von dem heute noch der hofseitige obere Bereich mit der ursprünglichen Dachneigung erhalten ist.
Der Stabparkettboden in den Zimmern hat sich teilweise noch erhalten.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach, einhüftig/Frackdach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Balkendach mit Rofen und stehendem Stuhl
Konstruktion/Material:
Das Erdgeschoss ist in Rustika-Sockelgeschoss und die Obergeschosse sind verputzt ausgeführt worden. Der dreiachsige Mittelrisalit ist mit Pilastern gegliedert und mit Rundbogenfenstern und Konsolen-Balkon hervorgehoben. Die sonstigen Fenster sind als Rechteckfenster mit Giebeln bzw. Kopfgesimsen ausgebildet.
Das Satteldach wird vom Pfattendachstuhl getragen.

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