Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Gasthaus „Zum Sepp’l“

ID: 101314119063  /  Datum: 31.08.2009
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 213
Postleitzahl: 69117
Stadt-Teilort: Heidelberg-Altstadt

Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Heidelberg (Stadtkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8221000002
Flurstücknummer: 153
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Gläserner Saalbau (69117 Heidelberg)
Schloss Heidelberg (Sachgesamtheit) (69117 Heidelberg)
Wohn- und Geschäftshaus (69117 Heidelberg-Altstadt, Dreikönigstraße 20)
ehem. Hotel, heute Verwaltungsgebäude (69117 Heidelberg-Altstadt, Friedrich-Ebert-Anlage 22)
Hexenturm (69117 Heidelberg-Altstadt, Grabengasse 3-5)
Wohnhaus, Große Mantelgasse 21 (69117 Heidelberg-Altstadt)
Palais Neukirch (69117 Heidelberg-Altstadt, Hauptstraße 120)
ehem. Oberrheinische Bank, Bank- und Wohnhaus, Hauptstraße 126 (69117 Heidelberg-Altstadt)
Café Scheu, Wohn- und Geschäftshaus, Hauptstraße 137 (69117 Heidelberg-Altstadt)
Wohn- und Geschäftshaus (69117 Heidelberg-Altstadt, Hauptstraße 86)
Wohn- und Geschäftshaus (69117 Heidelberg-Altstadt, Ingrimstraße 34)
Wohnhaus, Kanzleigasse 4 (69117 Heidelberg-Altstadt)
Wohn- und Geschäftshaus (69117 Heidelberg-Altstadt, Kleine Mantelgasse 7)
ehemaliges Verbindungshaus, Studentenwohnheim (69115 Heidelberg, Haspelgasse 10)
Wohn- und Geschäftshaus, Hauptstraße 131 (69117 Heidelberg)
Europahaus IV (69117 Heidelberg, Kleine Mantelgasse 24)
Wohn- und Geschäftshaus (69117 Heidelberg, Mittelbadgasse 14)
Friedrichsbau (Heidelberg, Schloss)
Ottheinrichsbau (69117 Heidelberg, Schlosshof 1)
Hinterhaus (69117 Heidelberg, Semmelsgasse 9)
123

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gasthaus „Zum Sepp I“ ist ein Studentenlokal und wurde 1704 erbaut. Der Keller des Hauses stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Der Name Sepp geht auf den Lokalbesitzer Joseph Dittenei, der im 19. Jahrhundert das Lokal übernahm und in den Hinterräumen des Hauses eine Brauerei einrichtete, zurück.
1998 -2000 folgten Umbau und Modernisierung einer Gaststätte und eines Hotels.


1. Bauphase:
(1501 - 1599)
Der Keller des Hauses stammen aus dem 16. Jahrhundert. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1704)
Das Gasthaus „Zum Sepp I“ wurde 1704 erbaut. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus

3. Bauphase:
(1998 - 2000)
1998 -2000 Umbau und Modernisierung einer Gaststätte und eines Hotels.(a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus
    • Hotel

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Gasthaus „Zum Sepp’l“, Nordansicht von 1998, 
Urheber: Maier, Hansjörg +Partner (Freier Architekt) / Gasthaus „Zum Sepp’l“ in 69117 Heidelberg-Altstadt

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dokumentation zur Sanierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt in der Nähe des Karlsplatzes in der Altstadt von Heidelberg.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus
    • Hotel
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Es handelt sich um ein zweigeschossiges, giebelständiges Steinbaugebäude in geschlossener Bauweise. Die Putzfassade ist dreiachsig gegliedert. Im 1. Obergeschoss springt die Fassade zurück.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Im Erdgeschoss befindet sich das Lokal und in den oberen Geschossen sind 8 Gästezimmer eingerichtet.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Das Sockelholz im Giebel war durchgefault. Es wurde 2000 eine neue Fachwerkwand davorgestellt, um den Giebel zu erhalten.
Bestand/Ausstattung:
Im Fassadenbereich (2.Obergeschoss, Giebelseite Nord) befindet sich eine Kartusche mit der Darstellung eines jungen Mannes in studentischer Tracht.
Im Erdegeschoss befinden sich Zwillingsfenter mit Ohrengewände sowie gekoppelte Holzläden. Im 1. Obergeschoss und im Giebel befinden sich Zwillingsfenster.
Der Gastraum ist mit Butzenscheibenfenster von 5 Verbindungswappen ausgeschmückt.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Fenster
    • bemerkenswerte Türen
    • Wand-, Deckenfassung, Gefachmalerei
Konstruktion/Material:
Es handelt sich um ein verputztes Fachwerkbau mit Satteldach. Die Fachwerkwand zum Vorderhaus ist mit Sandsteingewände in Nordostecke ausgestatte.
Der Fachwerkgiebel ist an 1. Obergeschoss gestaffelt.
Der Gewölbekeller ist mit zwei Tonnen überwölbt. Die große Haupttonne ist mit Zwischendecke ca. 5 m hoch, mit kleinerem Grundsriss wie Erdegeschoss, von der Hauptstraße ca. 1,50 m zurückgesetzt. Der Keller ist mit Fensternischen und ehem. Deckenöffnung für Fässer-Hebervorrichtung und mit Sandsteinplatten ausgestattet.

Quick-Response-Code

qrCode