Wohnhaus
ID:
200014999020
Datum:
31.08.2011
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
Alle Inhalte dieser Seite:
anzeigen / ausblenden
Objektdaten
|
|
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
archäologische Ausgrabungen (74523 Schwäbisch Hall, Lange Straße)
archäologische Grabungen (74523 Schwäbisch Hall, Blendstatt 3-5)
Areal (74523 Schwäbisch Hall, Hirschgraben)
Areal (74523 Schwäbisch Hall, Zollhüttengasse 9)
Fachwerkhaus, sog. Akademiegebäude (74523 Schwäbisch Hall, Kirchgasse 7)
Henkersbrücke (auch Rittersbrücke genannt) (74523 Schwäbisch Hall, Gemeindestraße)
Hinterhaus Langestr. Sondageschnitt (74523 Schwäbisch Hall, Langestraße 39)
Mauerwerksbefunde (74523 Schwäbisch Hall, Bahnhofstraße 12)
Planungsareal Haalplatz (74523 Schwäbisch Hall, Haalplatz)
Stadtgraben bei der Stadtmühle (74523 Schwäbisch Hall, Stadtgraben bei der Stadtmühle)
Stadtmauerbefunde (74523 Schwäbisch Hall, Bahnhofstraße 15/17)
Stadtmühle (74523 Schwäbisch Hall)
Wetzelturm, Gymnasiumstraße 1 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Neue Straße 22/24 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Gelbinger Gasse 59 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Hohe Gasse 5 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Haalstraße 3 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Sulengasse 8 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus(Rückgebäude), Gelbingergasse 68 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, sog. Pfaff-Judas-Haus, Brüdergasse 27 (74532 Schwäbisch Hall)
Bauphasen
|
Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Die dendrochronologische Untersuchung sechs ausgewählter Bohrkerne (gezogen am Fachwerkgerüst) ergab als Fälldatum die Jahre 143/34, 1435/36 und 1436 vor (d). Demnach wird die Errichtung des Gebäudes in die 1. Hälfte des 15. Jhs. datiert. |
|
|
|
|
|
1. Bauphase:
(1433 - 1436) |
Errichtung des Gebäudes (d). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
|
| Lagedetail: |
|
| Bauwerkstyp: |
|
Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Liegt in der Altstadt. |
| Lagedetail: |
|
| Bauwerkstyp: |
|
| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Das schmale traufständige Haus ist zweigeschossig; das Erdgeschoss liegt wenige Stufen erhöht über dem Straßenniveau; das zweistöckige Satelldach hat einen Spitzboden. Zum Zeitpunkt der Untersuchung war das Gebäude zur Straße verputzt und bis einschließlich des 1. Dachstocks bewohnt. Im Oberstock befindet sich zur Straße orientiert die Stube. Sichtbar ist die profilierte Bretter-Balken-Decke. Sie nimmt die gesamte "Hauslänge" ein. Bemerkenswert ist der teilweise abgefangene Überstand des 1.Oberstocks an der Straßentraufe. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
|
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
|
| Bestand / Ausstattung: |
|
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
|
| Konstruktion / Material: |
Das tragende Dachgerüst besteht aus einem dreifach stehenden Stuhl im 1. Dachstock und einem zweifach stehenden Stuhl im 2. Dachstock. Soweit erkennbar, ist das Dachgerüst in Querrichtung durch angeblattete Steigbänder und in Längsrichtung durch angeblattete Kopfbänder ausgesteift. Trotz des teiweisen Dachausbaus ist die alte Dachkonstruktion weitgehend erhalten. Die unverputzte Giebelwand zu Haus Nr. 62 ermöglicht einen Einblick in die ursprüngliche Gerüst- und Gefügekonstruktion. In Verbindung mit dem vorhandenen Grundriss handelt es sich damit um einen einzonigen Fachwerkbau in stockwerkweiser Abzimmerung. Hinsichtlich der Grundrisskonzeption bestehen zwischen dem 1. OG und dem Unterstock große Unterschiede: Das 1. OG ist ist dreischiffig gegliedert, in Stubenschiff, Treppen-, Küchen- und Kammerschiff, während für den Unterstock eine differenziertere Unterteilung angenommen wird. Das sichtbare Fachwerk ist vor allem im Gründungsbereich stark gestört. Die Ständer sind zwischenzeitlich alle unterfangen. Bei der vorhandenen Konstruktion an der Straßentraufe handelt es sich um eine Ersatzabfangung des Überbaus. Genaue Aussagen über die ältere Konstruktion sind z.Z. nicht möglich. Insgesamt ist davon auszugehen, daß sich unter dem restlichen Putz des Hauses ein großer Umfang der mittelalterlichen Substanz erhalten hat. Dendro-Datierung: 1436(d) |

