Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 341316099075  /  Datum: 07.06.2009
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Gerberstraße
Hausnummer: 56
Postleitzahl: 78050
Stadt-Teilort: Villingen-Schwenningen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Schwarzwald-Baar-Kreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8326074020
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12345

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der älteste Bauteil verbirgt sich in der Trennwand zu Haus Nr. 58. Ursprünglich standen auf den Grundstücken wohl zwei nahezu gleichzeitig errichtete Gebäude mit Pultdach. Die Mauer gehörte wohl zu Gebäude Nr. 58, da sich das Dach von Nr. 56 an dieser anlehnt. Nachdem zunächst Gebäude Nr. 58 erweitert wurde, folgt 1375 auch die Verlängerung von Haus Nr. 56 in die Tiefe. Wann das 2. OG aufgesetzt wurde ist unklar. Im 20. Jahrhundert wurde das Dach ein weiteres mal angehoben.


1. Bauphase:
(1375)
1375 (d): Errichtung des Satteldaches
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt

2. Bauphase:
(1900 - 1999)
20. Jh. (g): Anhebung des Daches
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzanalyse und Schadensüberblick

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt im südöstlichen Teil der historischen Altstadt Villingens.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweiachsiger, dreigeschossiger Bau mit Satteldach und in der Mittelachse angeordneter Ladegaube.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Haus wurde über auffällig schmaler und tiefer, rechteckiger Grundfläche errichtet. Die Erschließung erfolgt über einen an der Nordseite gelegen Hausgang. Auf halber Haustiefe in Fortsetzung des Hausganges die Treppe ins OG. Im hinteren Hausteil ein die gesamte Breite einnehmender Raum, seitlich der Treppe ein gefangener Raum ohne Belichtung, sowie der Durchgang nach hinten. Im vorderen Teil ein langer, sehr schmaler Raum. Die weitgehend erhaltene mittelalterliche Grundrissstruktur im 1. OG zeigt nach vorne eine nahezu quadratischen Raum, daran im Anschluss einen gefangenen seitlich der Treppe. In deren Fortsetzung ein schmaler Gang, der unmittelbar vor der Rückwand in einem kleinen Abtritt mündet. Seitlich dessen ein weiterer Raum. Im 2. OG zwei nahezu quadratische Räume an den Hausenden, neben der Treppe zwei kleine gefangene Räume.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Die Dachkonstruktion wies von vornherein eine insuffiziente Längsaussteiffung aus und wird durch diverse Notunterstüzungen in Form gehalten. Das Mauerwerk weist keine gravierenden Verformungen auf. Neben der Grundrissstruktur sind unter Verkleidungen weitere mittelalterliche Details erhalten.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Verwendete Materialien
    • Stein
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein
  • Dachform
    • Satteldach
Konstruktion/Material:
Massivbau aus Bruchsteinen

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