Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Roigel - Haus

ID: 341211359429  /  Datum: 07.11.2005
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Burgsteige
Hausnummer: 20
Postleitzahl: 72070
Stadt-Teilort: Tübingen

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Tübingen (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8416041017
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das 1904 von den Architekten Paul Schmohl und Georg Stähelin errichtete Roigelhaus ist eines der bekanntesten Verbindungshäuser Tübingens, nicht zuletzt wegen seiner Lage unmittelbar vor dem Schlossportal. Es gehört der „Königsgesellschaft“, einer 1838 von Studenten des Tübinger Stifts gegründeten, nicht schlagenden Verbindung, deren Name auf ihr ursprüngliches Versammlungslokal, das „Gasthaus zum König“, hinweist. An der Stelle des Neubaus hatte seit dem ausgehenden Mittelalter die „Schlossküferei“ gestanden, deren weithin sichtbares, mächtiges Krüppelwalmdach das Tübinger Stadtbild mit prägte und auf den berühmten Stadtansichten des 17. Jahrhunderts von Pfister, Ramsler und Merian deutlich zu sehen ist.


1. Bauphase:
(1902 - 1904)
Das Roigelhaus wurde 1904 von den Architekten Paul Schmohl und Georg Stähelin mit dem Rat von Theodor Fischer als Verbindungshaus errichtet.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(2002)
Das Gebäude wird umfassend und denkmalgerecht restauriert und weiterhin als Verbindungshaus genutzt.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Lageplan (Vorlage LV-BW und LDA) / Roigel - Haus in 72070 Tübingen
Das Roigelhaus nach der Restaurierung 2002 (Vorlage LDA) / Roigel - Haus in 72070 Tübingen

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dokumentation der restauratorische Untersuchung und der erfolgten Restaurierungsarbeiten an den Fassaden

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt nördlich vor dem unteren Portal des Schloß Hohentübingen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Vereinshaus
    • Versammlungsstätte
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Auf annähernd quadratischer Grundfläche steht ein Baukörper mit zwei Geschossen mit einem mächtigen Krüppelwalmdach. Der südliche Zwerchgiebel und das Rundbogenportal im Erdgeschoss sind leicht aus der Mittelachse gerückt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Grundriss ist in drei Zonen unterteilt. Im Erdgeschoss befinden sich in der mittleren, in ostwestlicher Richtung verlaufenden Zone der Erschließungsbereich, der Zugang zum Haus erfolgt über das Tor von Süden. In den äußeren Zonen befinden sich jeweils drei aneinander gereihte Räumlichkeiten. Im Zwischengeschoss wiederholt sich diese Raumaufteilung, im 1. Obergeschoss ist in der Mitte in nordsüdlicher Richtung ein großer Saal, an den sich im Westen ein Treppenhaus und Nebenraum anschließen, im Osten befindet sich der Flur und weitere Nebenräume.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Das Gebäude ist weitgehend im baulichen Zustand von 1903 erhalten
Bestand/Ausstattung:
Von besonderem Reiz ist die im Wesentlichen noch wohlerhaltene Ausstattung mit der hohen, geschnitzten
und beziehungsreich bemalten Wandvertäfelung, mit farbiger Verglasung von Fenstern und Türen, mit den gemalten Supraporten, auf denen die „Schlossküferei“ und das „Gasthaus zum König“ abgebildet sind. Als herausragende Teile der Ausstattung haben sich alte Kronleuchter sowie ein großer Kachelofen und die als Pendant auf ihn bezogene Kredenz erhalten.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • hammerrechtes Schichtenmauerwerk
Konstruktion/Material:
Die Sockelzone besteht aus Werksteinquadern (Rätsandstein), darüber erheben sich das Erdgeschoss und Obergeschoss als verputztes Ziegelmauerwerk. Das zweite Obergeschoss der Zwerchgiebel an der Südfassade un der Westgiebel zeigen Sichtfachwerk. Das 1. Obergeschoss im nördlichen Anbau besteht ebenfalls aus Sichtfachwerk mit Holzschindelverkleidung.

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