Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Zeughausturm, Flst. 40/2

ID: 281210379377  /  Datum: 13.12.2006
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Pfählerstraße
Hausnummer: 28
Postleitzahl: 72574
Stadt: Bad Urach
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Reutlingen (Landkreis)
Gemeinde: Bad Urach
Wohnplatz: Bad Urach
Wohnplatzschlüssel: 8415078001
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Als Verteidigungsbauwerk der ehem. Stadtbefestigung schützte der Zeughausturm als sog. Schalenturm die nordöstl. Ecke der urspr. Stadtmauer.
Im 15. Jh wurde vermutl. an der Westseite des Turmes ein langgestrecktes Gebäude angebaut. Ein weiteres Gebäude wird in älteren Stadtansichten sowie in den Flur- bzw. Katasterkarten des frühen 19. Jh in der südl. Fortsetzung des Turmes dargestellt.


1. Bauphase:
(1294)
älteste Datierung um 1294 (d) in Deckenbalkenlage 3. Ebene, damit wird auch die Erbauung des Turmes in diesen Zeitraum datiert
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Befestigungsanlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Stadtbefestigung, allgemein
    • Turm

2. Bauphase:
(1521)
Fachwerkaufsatz stammt von 1521 (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische und gefügekundliche Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt am nordwestlichen Ende des ursprünglich mittelalterlichen Stadtkerns.
Lagedetail:
keine Angaben
Bauwerkstyp:
keine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Sechsstöckiges Turmgebäude mit Satteldach auf annähernd quadratischer Grundfläche

Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Im Erdgeschoss und 1. OG einräumig und separat von außen zugänglich. Vom 1. OG führt eine Innentreppe ins 2. und 3. OG, dieses zweizonig und zweischiffig gegliedert.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Mehrfache Umbauten, Wehrfunktion aber noch ablesbar. Sowohl das westliche ehem. Zeughaus als auch das ehemals südl. anschl. Gebäude sind nicht mehr vorhanden. Von der Stadtmauer ist heute an dieser Stelle auch nichts mehr erhalten.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
Konstruktion/Material:
Unterbau nach drei Seiten massiv (Mauerstärke 1,4 m), die Westseite in Fachwerk ausgeführt. Der Turm schließt nach oben mit einem Fachwerkaufbau und einem zweistöckigen Dachwerk mit zweifach liegendem Stuhl ab.

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