Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Ehem. Franziskanerkloster mit Kirche

ID: 231316039193  /  Datum: 18.06.2008
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Sankt-Stephans-Platz
Hausnummer: 17
Postleitzahl: 78462
Stadt: Konstanz
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Gemeinde: Konstanz
Wohnplatz: Konstanz
Wohnplatzschlüssel: 8335043012
Flurstücknummer: 301
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Bei dem heute dreigeschossigen, südlichen Bauteil handelt es sich um die 1250 errichtete Franziskanerkirche, die nach mehrfachen Umbauten und Erneuerungen (im 1. OG an der Nordseite ein Malereifragment, datiert 1602; Dachstuhl barock) im Jahr 1845 als Stadthaus umgenutzt wurde. Hierzu wurde das südliche Seitenschiff abgebrochen und die Südfront neu gestaltet. Eine Langhausarkade wurde 1960 wieder freigelegt und als Eingang verwendet.

Die im Norden anschließenden, ehemaligen Klosterbauten stammen ihrem heutigen Erscheinungsbild nach im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert.
Von 1971 bis 1976 wurde das Gebäude grundlegend renoviert. Es dient auch heute noch der Schulnutzung.


1. Bauphase:
(1250 - 1270)
Errichtung der Franziskanerkirche um 1250-1270 (A).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Klosterkirche

2. Bauphase:
(1420)
Historisch überlieferte Bauarbeiten, zu denen die Aufmauerung der Obergaden zu zählen sind. Die Obergaden erhielten Rundbogenfenster mit Maßwerk. (Mitteilung Ulrich Knapp)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Klosterkirche

3. Bauphase:
(1575 - 1770)
Dachstuhl im Baock erneuert
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kloster, allgemein

4. Bauphase:
(1602)
Umbauten im OG an der Nordseite (Malereifragment) im Jahr 1602.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kloster, allgemein

5. Bauphase:
(1700 - 1800)
Entstehung der nördlich an die Kirche anschließenden Klosterbauten.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kloster, allgemein

6. Bauphase:
(1727)
Neuerrichtung des Chores unter Verwendung von Abbruchmaterial (Mitteilung Ulrich Knapp).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Klosterkirche

7. Bauphase:
(1727 - 1734)
Vermauerung jedes zweiten Rundbogenfensters im Obergaden (Mitteilung Ulrich Knapp).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Klosterkirche

8. Bauphase:
(1845)
Umnutzung der Kirche als Stadthaus. Hierzu wurde das südliche Seitenschiff abgebrochen und die neu entstandene Südfront in den nüchternen Formen dieser Zeit neu gestaltet.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Amtsgebäude

9. Bauphase:
(1864)
Nutzung als Schule seit 1864
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Schule, Kindergarten

10. Bauphase:
(1960)
Freilegung der Langhausarkade, Verwendung als Eingang
Betroffene Gebäudeteile:
keine

11. Bauphase:
(1971 - 1976)
Renovierung
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Archäologische Befundbeobachtung
  • Fotodokumentation
  • Restauratorische Untersuchung Stuckdecke
  • Bauaufnahme
  • Restauratorische Untersuchung
  • Publikationen/ hist. Quellen
  • Restauratorische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Am Westrand der Altstadt, südwestlich von St. Stephan, am westlichen Rand des Sankt-Stephan-Platzes.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Schule, Kindergarten
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Quadratischer Baukörper mit Innenhof, an der Westseite Anbau in Richtung Norden. Heute dreigeschossig.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Hervorzuheben ist im zweiten Obergeschoss des Westflügels das ehemalige Refektorium mit großer Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert, in deren figürlichen Medaillons und Mittelszene wohl die Franziskuslegende dargestellt wird. Nördlich davon liegt ein barockes Treppenhaus, ebenfalls mit Stuckdecke, sowie zweiflügelige Barocktüren. An mittelalterlicher Substanz ist im Klosterbereich nur der Rest eines Maßwerkfensters im nordöstlichen Flügel zu sehen. Im Obergaden befinden sich Oculi.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Verwendete Materialien
    • Stein
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Treppen
    • bemerkenswerte Türen
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung
    • Wand-, Deckenfassung, Gefachmalerei
Konstruktion/Material:
Stein

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