Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Gasthaus Rössle, abgegangen

ID: 194282580417  /  Datum: 18.06.2018
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Vorstadtstraße
Hausnummer: 11
Postleitzahl: 72351
Stadt: Geislingen
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Zollernalbkreis (Landkreis)
Gemeinde: Geislingen
Wohnplatz: Geislingen
Wohnplatzschlüssel: 8417022005
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Gasthaus "Harmonie", Bachstraße 29 (72351 Geislingen)
Wohnhaus, Lindenstraße 22 (72351 Geislingen)
Lagerhaus, Lindenstraße 24 (72351 Geislingen)
Wasserschloss Geislingen, Schloßplatz 5 (72351 Geislingen)
ehem. Fruchtkasten, Schlossstraße 4 (72351 Geislingen)
Zehntscheune (72351 Geislingen, Uhlandstraße 3)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude des Gasthauses Rössle wurde der dendrochronologischen Untersuchung nach 1646 (d) erbaut. 2011 wurde das Gasthaus abgetragen und durch einen Neubau ersetzt.


1. Bauphase:
(1645 - 1646)
Errichtung des Gebäudes (d).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus

2. Bauphase:
(2011)
Abbruch
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht / Gasthaus Rössle, abgegangen in 72351 Geislingen (Stefan King)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gasthaus Rössle befand sich zentral in der Stadtmitte von Geislingen. Es stand giebelständig zur Vorstadtstraße.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau über erhöhtem Kellergeschoss.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
Konstruktion/Material:
Das Gebäude ist bis ins 1. Dachgeschoss hinauf intensiv genutzt und ausgebaut, dass nur im 2. Dachgeschoss und im Spitzboden die Holzkonstruktion einsehbar ist. Dort findet sich eine liegende Stuhlkonstruktion mit einer leichten Rußschwärzung. Der Rückgiebel aus Fachwerk gehört der Bauzeit an, wogegen der Vordergiebel später vollständig ersetzt worden ist. Er weist Fachwerkfiguren in Form von Viertelkreisen in den Zwickeln zwischen Riegeln und Sparren sowie ein genastes Andreaskreuz in der Giebelspitze auf, wie es sich fast identisch im Giebelfachwerk des Gebäudes Bachstraße 29 findet.
Eine weitere Probe mit gleichem Ergebnis konnte aus einem Längsrähm des Erdgeschosses gewonnen werden, das innerhalb eines winzigen Stauraums zugänglich war. Eine der im 2. Dachgeschoss entnommenen Proben datiert allerdings ins 18. Jahrhundert (Probe 2, nach 1731), für das eine nachträgliche Reparatur zu vermuten ist. Doch wie der Sachverhalt tatsächlich zu bewerten ist, ließ sich aufgrund des Abrisses nicht mehr überprüfen. Daher ist auch nicht nachvollziehbar, ob dieses Datum möglicherweise auch auf den späteren Zierfachwerkgiebel übertragen werden kann.
Aussagen zum Gesamtgebäude sind nur eingeschränkt möglich: zweigeschossig mit Keller, Satteldach mit Steilgiebeln, giebelständig zur Straße; die aus der Wandflucht vorkragenden Balkenköpfe deuten entweder auf gemauerte Außenwände im Erdgeschoss oder ein zumindest an der Osttraufe vorkragendes Obergeschoss; ein Querflur wohl etwa an alter Stelle, daher vermutlich Gliederung in drei Quer- und zwei Längszonen; der Lage des Bezugsachsenschnittpunkts (Beginn der Abbundzählung) folgend, dürfte die Stube in der Südwestecke und damit auf die Ortsmitte gerichtet gelegen haben, und nach der Intensität der Verrußung im 2. Dachgeschoss zu urteilen, müsste die Küche in der Südostecke gewesen sein, sodass der Eingang an der westlichen Traufseite, wo heute der Durchgang zum Saal liegt, zu vermuten wäre.

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