Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Hotel Weinstube Löwen, Rückgebäude

ID: 183541408516  /  Datum: 28.07.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Marktplatz
Hausnummer: 2
Postleitzahl: 88709
Stadt-Teilort: Meersburg

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Bodenseekreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8435036004
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
1. Gebäudeteil: Hotel Weinstube Löwen, Marktplatz 2

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
keine Angabe

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Sog. Presthaus, Am Weiher 8 (88709 Meersburg)
Rathaus, Marktplatz 1 (88709 Meersburg)
Wohn- und Geschäftshaus (88709 Meersburg, Marktplatz 3)
Hotel Weinstube Löwen, Marktplatz 2 (88709 Meersburg)
Hotel Weinstube Löwen, Hauptgebäude (88709 Meersburg, Marktplatz 2)
Hotel Weinstube Löwen, Nachbargebäude (88709 Meersburg, Marktplatz 2)
Rebgut Haltnau, Uferpromenade 107 (88709 Meersburg)
Torkel, Uferpromenade 107 (88709 Meersburg)
Kellerei- und Wohngebäude (88701 Meersburg, Unterstadtstraße 9)
Mesmerhaus, Vorburggasse 11 (88709 Meersburg)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Rückgebäude des heutigen Komplexes "Hotel und Weinstube Löwen" weist einen mittelalterlichen Kern auf. Bei einem Brand im Jahr 1605 wurde das Rückgebäude aller Wahrscheinlichkeit nach erheblich beschädigt und um 1618 wiederaufgebaut. Im Zuge der Erneuerung des Dachwerkes des Hauptgebäudes fanden auch am Rückgebäude Reparaturmaßnahmen statt. Die aus dem Pultdachgiebel des dendrochronologische untersuchten Daches datieren den nördlichen Dachabschnitt in das Jahr 1793 (d). Wohl um 1790 fand der besitzrechtliche Zusammenschluss zum heutigen Hotel mit Weinstube Löwen mit den Haupt- und Nachbargebäuden markieren.


1. Bauphase:
(1300 - 1500)
Mittelalterlicher Kern
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt

2. Bauphase:
(1618)
Wiederaufbau nach Brand
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1793)
Datierung den nördlichen Dachabschnittes (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baugeschichtliche Untersuchung
  • Bauaufnahme

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Südöstlich an das Hauptgebäude anschließend, giebelseitig zur rückliegenden Gasse ausgerichtet.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus, Herberge
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Rückgebäude erhebt sich über vier Geschossen mit einem symmetrischen Satteldach, dessen First in Richtung Süden verläuft. Dort endet es mit einem Steilgiebel und zeigt hier eine gro0e Ladeöffnung mit auskragender Aufzugsvorrichtung.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Über das Hauptgebäude zugänglich.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Pultdach
Konstruktion/Material:
Bezogen auf die Dachform und die Dachkonstruktion setzt sich das Dachwerk aus zwei verschiedenen Abschnitten zusammen. Im nördlichen Bereich handelt es sich um ein nach Osten abfallendes Pultdach (2.DG, Raum 4.02, Foto 3), dessen südliche Dachfläche mit einem im südlichen Abschnitt ausgeführten Satteldach mit asymmetrischem Dachprofil verschnitten war und im Zusammenhang mit der Erneuerung das Hauptdaches neu angepasst wurde.
Vom Pultdach ist neben den Rofen noch ein Rest des ehemaligen Firstholzes erhalten. Vom asymmetrischen Satteldach mit den erhaltenen Sparren ist der stehende Längsbund erhalten.
Innerhalb der angrenzenden und erneuerten Giebelwand des Hauptdaches konnte die partiell einsehbare Schwelle des Vorgängerdaches beprobt werden.

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