Hotel Weinstube Löwen
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Marktplatz |
| Hausnummer: | 2 |
| Postleitzahl: | 88709 |
| Stadt-Teilort: | Meersburg |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Kreis: | Bodenseekreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8435036004 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| keine Angabe | |
|
|
|
| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| 1. Beinhaltet Bauteil: | Hotel Weinstube Löwen, Hauptgebäude |
| 2. Beinhaltet Bauteil: | Hotel Weinstube Löwen, Nachbargebäude |
| 3. Beinhaltet Bauteil: | Hotel Weinstube Löwen, Rückgebäude |
Rathaus, Marktplatz 1 (88709 Meersburg)
Wohn- und Geschäftshaus (88709 Meersburg, Marktplatz 3)
Hotel Weinstube Löwen, Hauptgebäude (88709 Meersburg, Marktplatz 2)
Hotel Weinstube Löwen, Nachbargebäude (88709 Meersburg, Marktplatz 2)
Hotel Weinstube Löwen, Rückgebäude (88709 Meersburg, Marktplatz 2)
Rebgut Haltnau, Uferpromenade 107 (88709 Meersburg)
Torkel, Uferpromenade 107 (88709 Meersburg)
Kellerei- und Wohngebäude (88701 Meersburg, Unterstadtstraße 9)
Mesmerhaus, Vorburggasse 11 (88709 Meersburg)
Bauphasen
Das heutige „Hotel und Weinstube Löwen“ setzt sich aus ehemals drei eigenständigen, im Kern wohl mittelalterlichen Gebäuden zusammen, dem Hauptgebäude, dem Nachbargebäude und dem Rückgebäude. Erste gesicherte Nachrichten, die sich mit den bauhistorischen Ergebnissen decken, beziehen sich auf das Hauptgebäude, dessen vorhandenes Kellergebälk in die Jahre um 1521 (d) datiert. So verkauft der Stadtvogt und ehemalige Spitalpfleger Jos Mangolt im Jahre 1521 das von ihm erworbene Bürgerhaus am Marktplatz an das Kloster Petershausen. Wenig später gelangte es wieder in Privatbesitz, wurde zur Trinkstube und 1534 zur Herberge „Zum roten Löwen“.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit nach einem Brandereignis im Jahre 1605 teilweise zerstört, erfolgte um das Jahr 1618 der Wiederaufbau, zusammen mit dem Nachbargebäude und dem Rückgebäude, wobei offen bleiben muss, ob zu diesem Zeitpunkt die beiden Gebäude besitzrechtich dem Hauptgebäude zugeordnet werden können. Mit Ausnahme der jeweiligen Dachwerke, gehört dieser Zeitebene der größte Teil der aufgehenden Substanz an. Im ausgehenden 18. Jahrhundert, beginnend um 1788 (d), erfährt das Hauptgebäude eine Modernisierung, verbunden mit einer Erneuerung des Dachwerkes und einer Ausweitung der Reparaturmaßnahmen auf die beiden benachbarten Dachkonstruktionen. Diese finden um das Jahr 1790 (d) ihr vorläufiges Ende und markieren wohl den besitzrechtlichen Zusammenschluss zum heutigen Hotel und Weinstube Löwen, bevor zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Dach über dem Hauptgebäude ersetzt wurde.
Zugeordnete Dokumentationen
- Baugeschichtliche Untersuchung
- Bauaufnahme
Beschreibung
- Klosteranlage
- allgemein
- Sakralbauten
- Kloster, allgemein
Zonierung:

