Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohn- und Geschäftshaus

ID: 168696442218  /  Datum: 08.04.2013
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 49
Postleitzahl: 79219
Stadt-Teilort: Staufen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315108015
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Vier aus den Deckenbalken entnommene Bohrproben datieren mit ihren letzten erhaltenen Ringen in die Zeit um 1603±10 (d).


1. Bauphase:
(1603)
Deckenbalken datieren in die Zeit um 1603±10 (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Systemskizze Grundriss Erdgeschoss Hauptstraße 49 und 51 / Wohn- und Geschäftshaus in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt im Altstadtzentrum von Staufen. Mit seiner Westseite zum Marktplatz orientiert, liegt das Gebäude um die Platzaufweitung verspringend im Anschluss an die traufständige, östliche Reihenbebauung entlang der südlichen Hauptstraße.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Unter dieser Hausnummer wird der nördliche Bauteil des ursprünglich einheitlichen Baukomplexes Nr.49/51 geführt. Das Gebäude ist unterkellert.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Das Gebäude ist unterkellert und besitzt ein eichenes, in Nord-Süd-Richtung verlegtes Kellergebälk. Im Norden lagert es auf einem von Wackenkonsolen getragenen Streichbalken. Ein in der Nordwestecke sitzendes und vermauertes Rundbogengewänd führte zum Nachbargrundstück Nr. 47.
Über dem Erdgeschoss war während der Umbauarbeiten das Gebälk einsichtig. Nicht mehr in voller Länge erhalten und von Stahlträgern unterstützt, verlief es parallel zu den beiden Brandwänden. In Anlehnung an die südliche Brandwand besaßen die Balken seitliche Fasen und Brettnuten, während die im Norden liegenden Balken keine derartigen Merkmale aufwiesen. Diese differenzierte Bearbeitung deckte sich mit der im Erdgeschoss angetroffenen Nutzung, wonach der im Norden vorhandene, die gesamte Haustiefe durchziehende Flur die historische Vorgabe widerspiegelt. Zwei unterschiedlich gewölbte Backsteinstürze deuten ältere Verbindungen in Richtung Norden an.

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