Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 168372892918  /  Datum: 01.03.2012
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Marktstraße
Hausnummer: 47
Postleitzahl: 88212
Stadt-Teilort: Ravensburg

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Ravensburg (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8436064109
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
1. Gebäudeteil: Humpis-Quartier, Marktstraße 45-49

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
keine Angabe

Umbauzuordnung

keine

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Wohnhaus, Roßbachstraße 16 (88212 Ravensburg)
Fachwerkhaus, Roßstraße 15 (88212 Ravensburg)
Fachwerkhaus, Roßstraße 5 (88212 Ravensburg)
Fachwerkhaus, Untere Breite 40 (88212 Ravensburg)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die dendrochronologische Datierung von im Dachwerk gezogener Bohrkernen ergab eine Fällzeit um 1480. (d)


1. Bauphase:
(1480 - 1481)
Errichtung des Dachstuhles. (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
Humpisquartier; Marktstr. 47, später Museum Humpis- (88212 Ravensburg, Marktstraße 47)

Fotos

Abbildungsnachweis
Zimmer mit gotischer Holzdecke (1976) / Wohnhaus in 88212 Ravensburg (05.03.1976 - Neg. Nr. LDA Tübingen 25754 (9x12) (Aufnahme: Bock, 1976, Oberopfingen))

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Marktstraße durchläuft das sog. Humpis-Quartier in der Ravensburger Oberstadt - ein eindruckvolles spätmittelalterliches Stadt-Gebäude-Ensemble, zu dem auch Haus Nr. 47 zählt. Es ist heute zusammen mit den Gebäude Marktstraße 45 und 49 sowie Humpisstraße 1-5 Teil des "Museum Humpis-Quartier.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gebäude steht traufständig zur Straße. Über einem massivem Unterbau ist ein zweistöckiger Fachwerkbau (?) mit leicht auskragendem Stockwerk errichtet. Unter dem Gebäude befinden sich quer zum Firstverlauf zwei Gewölbekeller; sie trennt eine Bruchsteinwand, die im oberen Bereich stark ausgebrochen ist. An dieser Stelle wird der Ansatz eines älteren Gewölbes angedeutet. Durch die Trennwand führt eine Rundbogenöffnung in den rückwärtigen Keller. Dieser Keller ist tiefer in das Erdreich eingelassen. Das Gewölbe ist nicht in Ziegel, wie im Fall des anderen Kellers, sondern in Naturstein ausgeführt. An der rückwärtigen Stirnwand scheint einst ein Kellerausgang in den Hofraum geführt zu haben. (gk) In vertikaler Abstimmung mit dieser Öffnung befindet sich oberhalb ein weiterer gewölbter Ausgang. Im Unterbau sind in der Flurwand zu Haus Nr. 49 grob geschlagene Konsolsteine eingemauert.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Die rückwärtige Massivwand des Hauses weist spätgotische Fenstergewände auf.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein
  • Mischbau
    • Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Fenster
Konstruktion/Material:
Das Dachwerk steht traufseitig weit über. Das 1. DG ist mit eintelnen Dachräumen ausgebaut. Im 2. DG ist die Gerüstkonstruktion weitgehend erhalten. Bemerkenswert ist die Giebelausbildung zu Haus Nr. 45: eine massive Giebelwand, die nach außen ca. 30 cm und nach innen ca. 10 cm über die heutige Flucht des aufgesetzten Fachwerksgiebels übersteht. Die Giebelwand gibt den Verlauf der ehemaligen Dachneigung an. Im 2.Dachstock ist die Oberkante der Giebelscheibe zu sehen, wo sich der Abdruck von 6 Nonnen-Dachziegeln erhalten hat. Die Giebelwand reicht ca. 1,20 m über die rückwärtige Traufwand von Haus Nr. 47. Der erwähnte Dachgiebel nimmt sowohl hinsichtlich seiner Dachneigung als auch in seiner Tiefenausbildung auf den vor Haus Nr. 43 gestellten Massivgiebel Bezug.

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