Domturm (Rottenburg)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Obertor

ID: 167882691114  /  Datum: 05.10.2015
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Marktstraße
Hausnummer: 44
Postleitzahl: 88212
Stadt-Teilort: Ravensburg

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Ravensburg (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8436064109
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Schwaltenmühle (88212 Ravensburg)
Torkel (88212 Ravensburg)
Untertor (88212 Ravensburg, Bachstraße 72)
Zehntscheune, Grüner-Turm-Straße 26-30 (88212 Ravensburg)
Wohnhaus, Grüner-Turm-Straße 21/23 (88212 Ravensburg)
Fachwerkbau (88212 Ravensburg, Rosenstraße 37)
Wohnhaus, Rosenstraße 4 (88212 Ravensburg)
Wohnhaus, Roßbachstraße 18 (88212 Ravensburg)
Wohnhaus, Roßbachstraße 6 (88212 Ravensburg)
Wohnhaus, Schulgasse 16 (88212 Ravensburg)
Wohnhaus, Vehrengasse 3 (88212 Ravensburg)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Älteste Hölzer über der Durchfahrt datiert auf etwa 1432 (d). Abzimmerung des Dachwerkes und Erneuerung des Turmgebälks um 1486 (d).


1. Bauphase:
(1431 - 1432)
Älteste Hölzer über der Durchfahrt (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1485 - 1486)
Abzimmerung des Dachwerkes und Erneuerung des Turmgebälks (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
  • Ausstattung

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Turm
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Bei dem original erhaltenen Dachwerk handelt es sich um eine liegende Stuhlkonstruktion mit aufgesetztem Restfirstständer auf den Binderkehlbalken.
Für den Unterbau standen Aufmaße aus der Oberamtsbeschreibung zu Verfügung. Ein Vergleich der Aufmaße mit dem vorhandenen Bestand ergab wesentliche Unterschiede.
Das Gebälk über dem 4. OG (n. OABeschr.) ist nicht mehr vorhanden. Entgegen der vorliegenden Bauaufnahme (OABesch.) verläuft das Gebälk über dem 3. OG parallel zum First. Es ist nicht über das gesamte Turminnenmaß von ca. 8,85 m gespannt. Abgetrennt von einem modernen Treppenhaus überspannt es lediglich eine Weite von ca. 5,90 m. Das bergseitige Auflager bildet eine vor die Treppenhauswand freigespannte Binderkonstruktion. Verlegt sind insgesamt 9 Deckenbalken. Davon weisen 5 Balken an ihrer Unterseite das Zeichen X auf. All diese Balken haben eine Breite von ca. 50 cm. Zusätzlich zu diesen 5 Balken besitzen drei weitere Balken diese Querschnittsbreite. Da sie zum Teil am Auflager an ihrer Unterseite abgeteilt sind, ist es möglich, dass das Zeichen X eventuell abgeteilt wurde. Sicher ist, dass die Balken nicht mehr an ihrer originalen Stelle liegen. Es ist zudem anzunehmen, dass die Balken gegenüber ihrer ursprünglichen Länge gekürzt sind.
Das ehemalige 3. OG (nach OABeschr.) ist zum heutigen Zeitpunkt auf ca. halber Höhe unterteilt. Die hier eingezogenen Deckenbalken verlaufen ebenfalls firstparallel. Ausbildung und Spannweite decken sich mit der kontruktiven Gestaltung des zuvor genannten Deckenaufbaus. Auch hier sind 9 Balken verlegt. Vier von diesen Balken weisen ebenfalls eine sehr große Breite auf. Zeichen an den Balken wurden nicht erkannt.
Das heutige Gebälk über dem 2. OG (nach OABeschr.) ist gegenüber der älteren Balkenlage etwas niedriger verlegt. Es ist quer zum First über eine lichte Weite von ca. 7,35 m gespannt. Verlegt sind 7 Balken sowie ein gestückter Balken zwischen zwei Auswechslungen im Bereich der stadtseitig angeordneten Konsole. Auch hier ist vom Grundriss ein modernes Treppenhaus abgetrennt.
Die ehemalige Holzdecke über dem 1. OG (nach OABeschr.) ist durch eine Betondecke ersetzt.
Über dem Torweg sind Eichenhölzer verlegt.

Quick-Response-Code

qrCode