Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Kelter

ID: 146855219013  /  Datum: 25.03.2021
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Unterdorfstraße
Hausnummer: 100
Postleitzahl: 70794
Stadt-Teilort: Filderstadt

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Esslingen (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8116077005
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 48,6330° nördliche Breite, 9,2077° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Kelter wurde wohl 1532 (d) errichtet und 1718 (i) durch einen Anbau mit massiven Außenwänden ergänzt.
1734 erfolgte der Neubau der Kelter unter reichlicher Nutzung von Hölzern der ursprünglichen Konstruktion.


1. Bauphase:
(1532)
Mutmaßliche Errichtung der Kelter. Datierung anhand einer wiederverwendeten Hochstrebe, die aus einer Eiche, die im Sommer 1532 geschlagen wurde, besteht. Sowie der in gleicher Form wiederverwendeten Aussteifung des ehemaligen Gerüsts.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Kelter/ Trotte
Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • abgesprengtes Hochstrebengerüst
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Detail (Ausstattung)
    • Floßspuren

2. Bauphase:
(1718)
Mutmaßlich ehemaliger Anbau an Kelter von 1532 mit massiven Außenwänden und Rundbogenportal mit Bauinschrift 1718 (i)i.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Kelter/ Trotte
Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein

3. Bauphase:
(1734)
Neubau der Kelter unter reichlicher Nutzung von Hölzern der ursprünglichen Konstruktion.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Kelter/ Trotte
Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • abgesprengtes Hochstrebengerüst
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Osten / Kelter in 70794 Filderstadt, Bonlanden (30.07.2009 - Foto: Tilmann Marstaller)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Kurzuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Weit außerhalb des Dorfes in Einzellage gelegen.
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Kelter/ Trotte
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Hochstrebengerüstbau mit verhältnismäßig hohen Außenwänden und zweigeschossigem Satteldach. Am Nordende der nordöstlichen Giebelseite findet sich ein ursprünglich als Anbau interpretierter Bau mit massiven, verputzten Außenwänden und Satteldach mit einseitigem Vollwalm.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Eine Längszone ist durch 5 Querbünde in 4 Querzonen unterteilt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Sanierter Bau
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • abgesprengtes Hochstrebengerüst
  • Dachform
    • Satteldach
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
Konstruktion/Material:
Hochstrebengerüst mit verhältnismäßig hohen Außenwänden und zweigeschossigem Satteldach. Am Nordende der nordöstlichen Giebelseite findet sich ein ursprünglich als Anbau interpretierter Bau mit massiven Außenwänden und Satteldach mit einseitigem Vollwalm. Eine Längszone ist durch 5 Querbünde in 4 Querzonen unterteilt. Das Dachgerüst setzt sich zusammen aus 14 Gesperren. In den Giebelbünden im ersten DG zweifach stehender Stuhl als Teil des Hochstrebengerüsts. Queraussteifung der Hochstreben durch Kopfblattstreben, Längsaussteifung durch symmetrisch an den Ständern angeordnete Kopfbänderpaare.

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