Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohn- und Geschäftshaus

ID: 133082121216  /  Datum: 09.04.2013
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 52
Postleitzahl: 79219
Stadt-Teilort: Staufen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315108015
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Zum ältesten Massivbestand gehört der südliche Kellerabschnitt. Sein eichenes Deckengebälk, das im straßenseitigen Bereich Brettnuten besitzt, datiert in die Jahre 1605/06 (d) und ersetzt wohl eine ältere Vorgängerdecke.


1. Bauphase:
(1695 - 1606)
Eichenes Deckengebälk des südliche Kellerabschnitts datiert in die Jahre 1605/06 (d) und ersetzt wohl eine ältere Vorgängerdecke.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Untergeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ostansicht  / Wohn- und Geschäftshaus in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Stadtarchiv Staufen Systemskizze)
Abbildungsnachweis
Systemskizze Kellergrundriss / Wohn- und Geschäftshaus in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (02.07.1988 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Dreigeschossiger Massivbau mit Mansarddach, der über drei unterschiedlich großen, an der Straße liegenden Kellern steht.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Mansardwalmdach
Konstruktion/Material:
Das eichenes Deckengebälk des südlichen Kellerabschnittes, besitzt im straßenseitigen Bereich Brettnuten. Dass es vermutlich eine ältere Vorgängerdecke ersetzt, darauf deuten die in der Südwand vermauerten Wackenkonsolen und die straßenseitigen Spuren älterer Mauerstrukturen hin.
Auch die große Lücke zum nördlich angrenzenden Mittelkeller muss als Öffnung aus dem frühen 17. Jh. gewertet werden. So beziehen sich die Balkenlängen des südlichen Kellers deutlich auf den über der Lücke verbauten und von einer Eichensäule unterstützten Unterzug.
Die Erschließung der gesamten Kelleranlage erfolgt über den mittige liegenden Keller. Auch er wird von einem eichenen Gebälk eingedeckt. Die Balken besitzen seitliche Brettnuten, verlaufen senkrecht zum Straßenverlauf und datieren zeitgleich mit den benachbarten Balken.
Letzteres trifft auch auf das Gebälk des dritten Kellers zu. Die hier verbauten Eichenbalken verlaufen nun wieder parallel zur Straßenflucht und besitzen mit den Wackenkonsolen in der Nordwand ein altes, im 17. Jh. übernommenes Auflager.
Bleibt zum Schluss die Feststellung, dass die drei Keller trotz ihrer unterschiedlichen Baustruktur ein einheitliches, aufeinander abgestimmtes Gebälk besitzen, was am ehesten mit einer umfassenden Umgestaltung der oberirdischen Bebauung zu erklären ist. Verstärkt wird diese Vermutung auch durch den Parzellenzuschnitt. So schwenkt die südliche Parzellengrenze auffällig nach Norden und lässt zum Stubenhaus (Hauptstraße 56b) eine deutliche Lücke.
In Abstimmung mit dem mittigen Keller sitzt in der Straßentraufe das Rundbogengewände einer Einfahrt. Dessen Gestaltung erlaubt eine Datierung in den Beginn des 17. Jh.

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