Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 123348854216  /  Datum: 23.01.2020
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Wilhelm-Stahl-Straße
Hausnummer: 5
Postleitzahl: 79822
Stadt-Teilort: Titisee-Neustadt

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315113067
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das nahe der Gutach stehende kleine Gebäude dürfte seinen Konstruktionsmerkmalen nach zu schließen im 17. oder frühen 18. Jahrhundert errichtet worden sein.


1. Bauphase:
(1600 - 1720)
Errichtung im 17. oder frühen 18. Jahrhundert
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Raumbuch

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Wohnhaus steht südwestlich der Gutach in der Ortsmitte von Neustadt.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach und beidseitigem Vollwalm, bestehend aus Wohn- und Ökonomieteil.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
  • Holzgerüstbau
    • allgemein
Konstruktion/Material:
Der Außenbau hat unter einer Putzschicht die originale Ständer-Bohlen-Konstruktion weitgehend bewahrt. An einem erkerartigen Ausbau an der Gebäuderückseite ist die Bohlen-Konstruktion noch frei sichtbar. Im Innern sind alte Decken, alte Vertäfelungen und zum Teil schöne Türbeschläge erhalten geblieben. Der rauchgeschwärzte Dachstuhl weist zwei liegende Bünde und einen stehenden Bund auf. An den liegenden Bünden zeigen sich Kehlbalken und Spannriegel aufeinanderliegend. Die Kopfbänder sind verblattet. Jeder Bund ist mit einem Restfirstständer und einseitigem Fußband versehen.
Das Haus ist mit seiner Zimmermannskonstruktion ein aussagekräftiges Zeugnis für die baugeschichtliche Erforschung der ältesten Häuser der Stadt. Es ist ein Beispiel der Holzbauweise in Neustadt vor dem verheerenden Ortsbrand zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

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