Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Scheune

ID: 122618105313  /  Datum: 16.04.2013
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Löcherhaldenstraße
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 73770
Stadt: Denkendorf
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Esslingen (Landkreis)
Gemeinde: Denkendorf
Wohnplatz: Denkendorf
Wohnplatzschlüssel: 8116015001
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

1. Bauphase:
(1827 - 1828)
Erbauung der Scheune. (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Kurze bauhistorische Analyse

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Die untersuchte Scheune steht rechtwinklig zum Haupthaus; sie bilden gemeinsam eine Hofanlage. Bedingt durch das nach Norden ansteigende Gelände waren zum Bau der Scheune tiefe Geländeeinschnitte nötig. Diese waren ursprünglich durch Bruchsteinmauern begrenzt, sind aber infolge starker Verformungen teilweise durch Betonmauern bzw. "Plomben" ersetzt. Der Geländeanstieg bedingt die unterschiedliche Verteilung der Geschosse nach Ansichtsseite, sie ist an der Südseite zweistöckig, im Norden erscheint sie hingegen einstöckig.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Grundriss beider Stockwerke ist zweizonig und zweischiffig. Im Unterstock befindet sich an der Südtraufe innerhalb der östlichen Zone die Scheuneneinfahrt. Westlich davon ist ein partiell angelegter Stall ablesbar. Er besitzt eine eigene Decke im sonst ungeteilten Unterstock. Die eigentliche Lagerebene befindet sich im Oberstock. Mit dem Unterstock war diese Ebene mit einem Aufzugsloch verbunden. An der Nordseite führte eine Türöffnung in den rückwärtigen Hofraum. Über dem Oberstock waren drei Dachebenen nutzbar. Bemerkenswert ist die äußerst notdürftige Belichtung. So besaß zum Beispiel der Ostgiebel kein einziges bauzeitliches Fenster.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst, mehrstöckig
Konstruktion/Material:
Das tragende Holzgerüst ist zweistöckig abgezimmert.
Dabei wurden hauptsächlich bei den kurzen Gefügehölzern viele ältere Höler wiederverwendet. Lediglich die Langhölzer wurden eigens für den Scheunenbau geschlagen. Die Aussteifung des Unterbaus erfolgte über die äußeren Fachwerkwände, die innere Winkelsicherung übernehmen Kopfbüge in Quer- und Längsrichtung.
Die Dachkonstruktion besteht im 1. Dachstock aus einem dreifach stehenden Stuhl, der sich im 2. Dachstock auf eine zweifache Ausführung reduziert.

Quick-Response-Code

qrCode